Staus nach Tunnelbrand: Züge und Autofahrer stecken fest

Von Oliver Schmale

Leonberg - Nach dem Brand im Engelbergtunnel westlich von Stuttgart stehen nicht nur die Autofahrer im Stau, sondern auch die Nutzer der Strohgäubahn kommen nicht immer pünktlich ans Ziel. Die Pünktlichkeit könne nicht in allen Fällen gewährleistet werden.

Der ausgebrannte Lkw wurde mittlerweile geborgen. An der Tunnelwand kam es jedoch zu schwereren Schäden.
Der ausgebrannte Lkw wurde mittlerweile geborgen. An der Tunnelwand kam es jedoch zu schwereren Schäden.  © Andreas Rometsch | KS-Images

Die Strohgäubahn verbindet Korntal mit Weissach. Zu Verspätungen kann es laut einer Mitteilung des Landratsamts Ludwigsburg aufgrund der Situation an einem Bahnübergang in Heimerdingen kommen. Durch den Ausweichverkehr sei immer wieder Stau bis in den Bereich des Bahnübergangs möglich.

"Fahren dann Fahrzeuge trotz erkennbaren Rückstaus in den Bahnübergang ein und können diesen bei Annäherung eines Zuges nicht rechtzeitig räumen, führt dies zu Verspätungen."

Die A81 ist seit Mittwoch wieder in eine Richtung befahrbar. Die Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn wurde freigegeben. Die Weströhre bleibt aufgrund der großen Schäden auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Ein Feuer hatte die Betriebstechnik hier auf mehrere hundert Meter zerstört. Der ADAC Württemberg verzeichnet kilometerlange Rückstaus auf der A81 zwischen Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart-Zuffenhausen. Die Umleitungsstrecke über Ditzingen und Leonberg sei ebenfalls stark belastet.

Titelfoto: Andreas Rometsch | KS-Images

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