Wie CDU-Politiker Bareiß seinen schweren Autounfall erlebte: "Schock saß tief"

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Von Tatjana Bojic

Ravensburg/Hechingen - Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß (51) kämpft weiter mit den Folgen seines schweren Verkehrsunfalls vor knapp drei Wochen. Es plagten ihn Schmerzen infolge der Rippenbrüche, die er erlitten habe, sagte der Politiker der "Schwäbischen Zeitung".

Bei dem Unfall auf der Bundesstraße nahe Hechingen im Zollernalbkreis sind vier Menschen teils schwer verletzt worden.
Bei dem Unfall auf der Bundesstraße nahe Hechingen im Zollernalbkreis sind vier Menschen teils schwer verletzt worden.  © Ralf Biesinger/dpa

"Jeder, der schon mit Rippenbrüchen zu tun hatte, weiß: Das ist eine enorm schmerzhafte Angelegenheit. Meine Nächte sind weniger vom Schlaf geprägt, mehr vom Hin-und-her-Wälzen und vom Versuch, eine einigermaßen aushaltbare Liegeposition zu finden", sagte Bareiß dem Blatt.

Tagsüber seien Lachen oder Husten sehr unangenehm. Sein Ziel sei es, mit Beginn der Sitzungswochen des Bundestages im September die Arbeit wieder aufzunehmen.

An dem Unfall am 12. Juli auf der B27 zwischen Hechingen und Balingen waren nach Polizeiangaben zwei Fahrzeuge beteiligt. Ein 51-Jähriger, der mit seinem Wagen auf der linken Spur fuhr, sei aus bislang ungeklärter Ursache mit einem Auto auf der rechten Spur kollidiert.

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Der Wagen des Mannes habe sich überschlagen und der Fahrer sei schwer verletzt in ein Krankenhaus gekommen. Die Polizei hatte keine Angaben dazu gemacht, ob es sich dabei um den Politiker Bareiß handelt. 

Thomas Bareiß: "Schock saß schon tief"

Thomas Bareiß (51, CDU) gehört seit 2005 dem Bundestag an und vertritt dort den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen.
Thomas Bareiß (51, CDU) gehört seit 2005 dem Bundestag an und vertritt dort den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen.  © Julian Weber/dpa

Der 50-jährige Fahrer des anderen Autos und seine beiden Mitfahrerinnen im Alter von 40 und 47 Jahren wurden laut Polizei ebenfalls verletzt und kamen ins Krankenhaus. Nach Auskunft der Polizei Reutlingen ist die Aufarbeitung des Unfalls noch nicht abgeschlossen.

Einen Tag nach dem Unfall hatte sich Bareiß in den sozialen Medien zu Wort gemeldet. "Familie und Freunde sind dankbar, dass er einen großen Schutzengel an seiner Seite hatte", heißt es in einem Post auf seinem offiziellen Account auf Instagram.

Den Unfall selbst bezeichnete Bareiß jetzt in der Zeitung als einschneidendes Erlebnis. "Der Schock gerade am Anfang saß schon tief. Das Leben kann manchmal schneller vorbei sein, als man es für möglich hält."

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An den Unfall selbst habe er keine Erinnerung. "Ich habe noch das Bild im Hinterkopf, wie ich kopfüber den Feuerwehrmann sehe, der mich aus dem Auto rausgezogen hat", sagte Bareiß.

Titelfoto: Bildmontage: Julian Weber/dpa, Ralf Biesinger/dpa

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