Frau stirbt in den Armen ihres Mannes, nachdem sie sich im Urlaub müde fühlte

San Francisco (Kalifornien) - "Es ist alles gut, ich bin nur müde": Womöglich auch diese dramatische Fehleinschätzung kostete Zoe Williams (†42) aus Wales ihr Leben. Die 42-Jährige starb in den Armen ihres Mannes Jason (45) - während eines Traumurlaubs in San Francisco.

Das Lächeln von Zoe Williams (†42) ist für immer erloschen.
Das Lächeln von Zoe Williams (†42) ist für immer erloschen.  © Facebook/Screenshot/Zoe Williams

Die Familie aus dem walisischen Caerphilly war mit ihrem Sohn Hayden (11) in die USA geflogen, um dort eine schöne Zeit zu verbringen, als alles eine so schreckliche Wendung nahm, berichtet "Wales Online".

Gegenüber dem Blatt erklärte der verstörte Witwer, was genau vorgefallen war: "Wir sind für einen Traumurlaub nach San Francisco geflogen. Wir kamen um die Teezeit in unserem Hotel an und es ging ihr gut."

Die Familie schmiedete bereits Pläne für den nächsten Tag, an dem das Schicksal jedoch grausam zuschlug. Zoe Williams klagte plötzlich über Krankheitssymptome und reimte sich selbst zusammen, worum es sich dabei handelte.

So dachte die Britin, dass das Guillain-Barré-Syndrom, an dem sie vor 20 Jahren erkrankt war, wieder aufflammte. Doch die Autoimmunerkrankung hatte nicht das Geringste mit ihren aktuellen Beschwerden zu tun.

Daran starb Zoe Williams wirklich

Zoe Williams mit ihrer Familie.
Zoe Williams mit ihrer Familie.  © Facebook/Screenshot/Zoe Williams

Jason Williams schilderte die dramatische Lage: "Wir alle verließen das Hotelzimmer und sie ging 20 bis 30 Meter und brach zusammen." Die lebensfrohe Frau sagte laut ihres Mannes: "... sie fühlte sich nur müde, wir sollten weitermachen und sie würde einfach im Hotel bleiben, um zu schlafen, aber sie schien in Ordnung zu sein."

Kurz darauf besann sich Zoe Williams eines Besseren und ging zu einem Arzt, begann mit der Behandlung des Guillain-Barré-Syndroms - da sie noch immer glaubte, einen Rückfall erlitten zu haben. Weil sie gar nicht an der Krankheit litt, verschlechterten sich ihre Symptome noch weiter.

Da Williams jedoch nicht genug Vertrauen in die Ärzte aus San Francisco hatte, wollte sie lieber wieder mit ihrer Familie nach Hause zu ihren bekannten Ärzten fliegen. Am 2. November hatte die Familie bereits im Flugzeug Platz genommen, als die Mutter das Bewusstsein verlor.

Daraufhin mussten die Drei das Flugzeug wieder verlassen und wurden in einem Hotel untergebracht. Nachts wurde es immer schlimmer. Jason Williams erklärte, dass seine Frau Schwierigkeiten hatte zu atmen und er einen Krankenwagen rief.

"Aber sie starb in meinen Armen, bevor sie eintrafen", so der 45-Jährige. Erst nach ihrem Tod kam heraus, woran Zoe Williams wirklich gelitten hatte: einem Blutgerinnsel.

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