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Wende im Fall Maddie McCann: Ex-Ermittler muss in den Knast

Ex-Cop trat in Netflix-Doku "The Disappearance of Madeleine McCann" auf

Der Ex-Ermittler Paulo Pereira Cristovão wurde in Portugal zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte eine tragende Rolle im Fall von Maddie McCann.

Praia da Luz (Portugal) - Auch zwölf Jahre nach dem Verschwinden ihrer Tochter sind Maddie McCanns Eltern noch immer verzweifelt auf der Suche. Doch nun nahm der monumentale Vermisstenfall eine neue Wendung.

Madeleine McCann wird seit dem Jahr 2007 vermisst.
Madeleine McCann wird seit dem Jahr 2007 vermisst.

Wie Daily Mail unter Bezugnahme auf portugiesische Medien berichtet, wurde Paulo Pereira Cristovão (51), der damals zu den Ermittlern gehörte, zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt.

Wie sich herausstellte, war der frühere Polizist der Kopf einer Einbrecherbande. Regelmäßig soll er seine Komplizen mit Informationen über potenzielle Opfer und Ziele versorgt haben.

Die Einbrecherbande soll unter anderem gefälschte Razzien in Lissabon und Cascais durchgeführt haben. Mit falschen Durchsuchungsbefehlen verschafften sich die Diebe Zugang zu Häusern und Wohnungen und entwendeten dabei Geld und Wertsachen.

In einem anderen Fall soll die Bande ein Paar und dessen Tochter entführt und dabei mindestens 100.000 Euro geraubt haben.

Während alle Täter in Portugal angeklagt wurden und nun ins Gefängnis müssen, gab Cristovão zwar eine Beteiligung zu, bestritt aber, der Kopf der Bande zu sein. Stattdessen hätte er nur die Rolle einer "Brieftaube" gehabt.

Ex-Ermittler gehörte zu den prominentesten Kritikern der McCanns

Kate und Gerald McCann bei einem Interview mit der britischen BBC.
Kate und Gerald McCann bei einem Interview mit der britischen BBC.

Die überraschende Wendung ist auch deshalb interessant, weil Cristovão sich zuletzt in der aufwendig produzierten Netflix-Produktion "The Disappearance of Madeleine McCann" ("Das Verschwinden von Madeleine McCann") noch zu einer brisanten Aussage hinreißen ließ.

In der Doku bezeichnete der Ex-Ermittler die Freunde der McCanns, die am Abend des 3. Mai 2007 mit dabei waren, als "Tapas Sieben". Damit brachte er umgangssprachlich zur Geltung, dass sie der Schlüssel zur Wahrheit im Fall Maddie McCann seien.

Auch die Eltern selbst wurden von Paulo Pereira Cristovão mehrfach innerhalb der letzten Jahre kritisiert. So seien sie ihrer Fürsorgepflicht nicht ausreichend nachgekommen und hätten bei den polizeilichen Ermittlungen nicht produktiv mitgewirkt.

Kate und Gerald McCann betonten mehrfach, wie "verletzend und schmerzhaft" die Vorwürfe seien. Dass der Ex-Polizist Cristovão, der 2008 sogar ein Buch über den Vermisstenfall veröffentlichte, nun plötzlich selbst Dreck am Stecken hat, verleiht seinen Anschuldigungen einen fatalen Beigeschmack.

Madeleine McCann verschwand am 3. Mai 2007 im Alter von fast vier Jahren im portugiesischen Praia da Luz, als sie mit ihrer Familie im Urlaub war. Zuletzt gaben die portugiesischen Ermittler im Juni 2019 an, an der Aufklärung von Maddies Verschwinden so nah dran zu sein, wie noch nie zuvor (TAG24 berichtete).

Der Fall Maddie McCann im Überblick:

3. Mai 2007: Die Eltern der vermissten Madeleine McCann waren in der Ferienanlage „Ocean Club“ mit Freunden essen. Die vier Paare hatten allesamt ihre Kinder dabei, die zu diesem Zeitpunkt etwa 50 Meter entfernt schliefen. Laut Aussagen der Familien, wechselten Sie sich damit ab, nach den Kindern zu schauen. Gegen 22:00 Uhr bemerkte die Mutter Kate McCann das Verschwinden von Madeleine.

3. bis 11. Mai 2007: Mehrere hundert Polizisten und freiwillige Helfer durchsuchten die Ferienanlage und die Umgebung nach dem verschwundenen Kind. Nach Angaben der örtlichen Polizei trafen die Ermittler bereits 10 Minuten nach Verschwinden ein und begannen innerhalb von 30 Minuten mit der Suche nach dem Kind. Zunächst kam der Verdacht einer Entführung auf. Eine der Freundinnen (Jane Tanner) sagte aus, sie habe einen Mann mit einer Decke aus der Anlage kommen sehen. Später wurde sie konkreter und beschrieb, dass der Mann ein Kind in einem rosa Schlafanzug mit sich trug.

4. Mai 2007: In einem öffentlichen Statement im britischen Fernsehen baten die Eltern die vermeintlichen Entführer ihre Tochter freizulassen. Zu diesem Zeitpunkt unterstützten viele Prominente wie beispielsweise Cristiano Ronaldo den Appell der Eltern.

11. Mai 2007: Die portugiesische Polizei stellt die Suche nach der Vermissten Madeleine McCann ein.

30. Mai 2007: Die Eltern begannen eine Europa-Reise, bei der sie in einer groß angelegten Aktion die Bevölkerung anderer Staaten auf ihre Tochter aufmerksam machen wollten. Für diese Europa-Reise und die damit verbundene Aktion ernteten die McCann’s viel Kritik, da den Menschen das Ausmaß dieser „Werbe-Kampagne“ ungewöhnlich erschien.

August 2007: Mit Hilfe von Leichen- und Blutspürhunden sollte ausgeschlossen werden, dass es bereits in der Ferienwohnung zu einem Unfall kam. Beide Hunde schlugen unabhängig voneinander an. Die Hunde kamen später auch noch zur Spurenanalyse im Mietauto und an der Kleidung sowie dem Kuscheltier von Madeleine McCann zum Einsatz. In allen Fällen schlugen beide Hunde an, da sie Spuren von Blut- und Leichengeruch fanden. Selbst wenn speziell ausgebildete Hunde anschlagen, können diese Beweise ohne Unterstützung durch andere Beweise vor Gericht nicht anerkannt werden.

7. und 8. September 2007: Die Eltern Kate und Gerald McCann werden von der portugisischen Polizei als Verdächtige (arguidos) erklärt. Diese dürfen nach portugiesischem Recht anders behandelt werden, als Leute denen dieser Status nicht zugesprochen wird.

10. September 2007: Die Familie durfte unter Billigung der portugiesischen Behörden zurück nach Großbritannien reisen. In England angekommen, beschuldigten Kate und Gerald die portugiesischen Behörden, sie zu einem Mordgeständniss bewegen zu wollen.

Oktober 2007: Der Chefermittler Goncalo Amaral kritisierte die britischen Ermittler für ihre einseitige Ermittlungsrichtung. Daraufhin wird er von seinem Amt entlassen.

Mai 2008: Der Nachfolger Amaral’s, Alipio Ribeiro, gibt sein Amt ab.

21. Juli 2008: Die portugiesische Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen ohne Ergebnis ein.

24. Juli 2008: Amaral veröffentlicht das Buch A Verdade da Mentira („Die Wahrheit der Lüge“) in dem er die Eltern für den Tot der kleinen Madeleine durch einen Unfall verantwortlich macht.

4. August 2008: In veröffentlichten Ermittlungsakten steht, dass im Leihwagen gefundene DNA Spuren nicht eindeutig zugeordnet werden konnten. Nach damaligen Stand der DNA Forschung war dies wohl auch nicht möglich. Angebote, die Blutspuren erneut nach aktuellen DNA Standards zu untersuchen, wurden abgelehnt.

Mai 2009 und April 2012: Ermittler veröffentlichten Bilder mit dem vermuteten Aussehen des Kindes mit der Hoffnung, dass das Kind noch am Leben sei.

14. Oktober 2013: Scotland Yard veröffentlichte neue Spuren zum Fall. Dabei wurde die Begegnung eines Ehepaares mit einem Mann der ein Kind in Richtung Strand trug, bekannt gemacht. Es stellte sich nach wilden Spekulationen heraus, dass es sich bei dem Mann um einen Touristen handelte, der sein eigenes Kind trug.

15. März 2019: Netflix veröffentlicht eine Dokumentation über den Vermisstenfall.

25. Juni 2019: Angeblich gibt es eine neue Spur, die zu einem Kindermörder nach Deutschland führt.

Fotos: Facebook Screenshot @Official.Find.Madeleine.Campa, Joe Giddens/PA Wire/dpa

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