Deutsche Telekom profitiert von US-Geschäft, kann die Erwartungen aber nicht erfüllen

Bonn - Die Deutsche Telekom profitiert weiterhin von ihrem gut laufenden US-Geschäft und hat die Gewinnprognose für das Gesamtjahr nach einem guten dritten Quartal leicht erhöht.

In den Monaten Juli bis September stieg der Umsatz beim Telekom-Konzern um fast neun Prozent auf knapp 29 Milliarden Euro.
In den Monaten Juli bis September stieg der Umsatz beim Telekom-Konzern um fast neun Prozent auf knapp 29 Milliarden Euro.  © Oliver Berg/dpa

In den Monaten Juli bis September stieg der Konzernumsatz um fast neun Prozent auf knapp 29 Milliarden Euro, was ein weiteres Mal maßgeblich am Amerika-Geschäft lag.

Der operative Gewinn kletterte ähnlich stark auf 10,5 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Bonn mitteilte.

Unter dem Strich stieg der Gewinn noch deutlich stärker: Unter anderem wegen des Anstiegs der operativen Ertragskraft stieg der bereinigte Nettogewinn um mehr als 80 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro.

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Der Konzern will nun im laufenden Jahr operativ etwas mehr verdienen als bisher in Aussicht gestellt. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen inklusive Leasingkosten soll demnach 2022 nun auf mehr als 37 Milliarden Euro steigen.

Bisher stand ein Anstieg auf rund 37 Milliarden Euro im Raum.

Analysten hatten sich im Vorfeld deutlich mehr erhofft und im Schnitt mit einem Plus auf rund 40 Milliarden Euro gerechnet.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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