Um Krise zu trotzen: Das soll es ab 2027 in MediaMarkt-Filialen geben

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Von Christian Rothenberg

Düsseldorf/Ingolstadt - Trotz eines stark ausgedünnten Filialnetzes von Saturn will der Mutterkonzern Ceconomy an der Marke festhalten - sowohl online als auch auf den Straßen.

Ab dem kommenden Jahr sollen Saturn und MediaMarkt noch enger miteinander verbunden werden.
Ab dem kommenden Jahr sollen Saturn und MediaMarkt noch enger miteinander verbunden werden.  © Sebastian Gollnow/dpa

Ab 2027 sind Saturn-Showrooms in MediaMarkt-Filialen und an ausgewählten Standorten geplant, teilte das Unternehmen mit. 

Saturn soll neu ausgerichtet werden – als Untermarke für Technik-Begeisterte. Der Schwerpunkt liege auf Trends sowie hochwertigen Produkten mit exklusivem Zugang, sagte eine Sprecherin.

Ziel sei es, neue Kundengruppen zu erschließen. Wie viele Showrooms es geben soll, sei noch offen. "Wir können uns auch vorstellen, Saturn im Ausland zu testen", so die Sprecherin. Saturn gibt es derzeit nur noch in Deutschland. 

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Vor einigen Jahren gab es in Deutschland noch etwa 150 Saturn-Filialen, inzwischen sind es nur noch 27.

Zahlreiche Standorte wurden geschlossen und als MediaMarkt wiedereröffnet. Das habe in den betroffenen Geschäften zu einem Umsatzanstieg von 10 Prozent geführt, teilte Ceconomy mit. Beide Ketten gehören zur selben Unternehmensgruppe.

Künftig sollen weitere Saturn-Filialen als MediaMarkt weiterbetrieben werden, einige jedoch eigenständig bestehen bleiben.

Wie viele und welche ist noch unklar. Ceconomy begründete die Entwicklung in der Vergangenheit damit, dass die Kunden immer weniger zwischen den Marken unterscheiden würden. 

Insgesamt ist der Konzern laut Geschäftsbericht von 2025 in elf Ländern mit mehr als 1000 Filialen vertreten und damit Europas größter Elektronik-Fachhändler.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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