Nutella hatte früher einen ganz anderen Namen

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Frankfurt - Der, die oder das Nutella? Darüber streiten sich ja bekanntlich die meisten Deutschen. Aber was die wenigsten wissen: Der leckere Nuss-Nougat-Aufstrich hieß nicht immer so.

Nutella - mit oder ohne Butter, auch da scheiden sich die Geister.
Nutella - mit oder ohne Butter, auch da scheiden sich die Geister.  © Hendrik Schmidt/dpa

Nutella hatte bereits zwei Vorgängernamen. Pietro Ferrero, ein italienischer Konditor aus Piemont kreierte laut Unternehmensangaben eine süße Paste aus Haselnüssen, Zucker und Kakao. Letztgenannte Zutat war nach dem Zweiten Weltkrieg allerdings knapp.

Die erste Version trug 1946 den Namen Giandujot - benannt nach einer damals berühmten lokalen Karnevalsfigur.

Die Rezeptur entwickelte sich weiter und so wurde das Produkt immer cremiger, sodass man es als Aufstrich verwenden konnte. Seit 1951 hieß es SuperCrema.

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Pietro Sohn Michele verfeinerte folgend die Rezeptur. 1964 wurde schließlich das allererste Glass der Nuss-Nugat-Creme Nutella verkauft. Ein Jahr später ging Nutella dann auch in Deutschland an den Start.

Bei dem Eigennamen handelt es sich um ein Kunstwort, das sich ableitet aus dem englischen "nut" (Nuss) und "Ella" - die weibliche italienische Verkleinerungsform.

Und was ist nun der richtige Artikel? Ferrero schrieb dazu in der Vergangenheit, dass es sich um "ein im Markenregister eingetragenes Fantasiewort" handele, das ohne Artikel verwendet werde. "Es bleibt somit jedem selbst überlassen, welchen Artikel er vor Nutella setzt."

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa

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