Strohballen brennt und sorgt dafür, dass Familie komplettes Haus verliert

Niederreißen - Ein brennendes Auto hat im Weimarer Land in Thüringen dafür gesorgt, dass ein komplettes Wohnhaus völlig zerstört wurde.

Wehren aus dem ganzen Umkreis versuchten die Flammen unter Kontrolle zu bekommen.
Wehren aus dem ganzen Umkreis versuchten die Flammen unter Kontrolle zu bekommen.  © thüringen112/Fabian Peikow

Gegen 15.30 Uhr am Sonntagnachmittag wurden die Wehren rund um Niederreißen zu einem Auto-Brand alarmiert, der bei Ankunft der Einsatzkräfte bereits auf ein Wohnhaus übergegriffen hatte.

Zwei Bewohner aus Niederreißen hatten das Feuer bemerkt und eine Bewohnerin über eine Leiter durch ein Fenster gerettet, weil der Weg über die Ausgangstür durch das Feuer bereits versperrt war.

Die anderen Bewohner, darunter zwei Kinder, konnten das Gebäude selber verlassen. Zwei Erwachsene wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in die Klinik gebracht. Trotz aller Versuche konnte nicht verhindert werden, dass die Flammen von dem Auto auf das Haus übergriffen.

Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz konnten einen kleinen Hund aus dem Gebäude retten. Die Wehren der Ilmtal-Weinstraße wurden von Kräften aus Apolda und Bad Sulza sowie des Nachbarkreises mit der Wehr aus Buttstädt unterstützt. Auch die Bereitschaft des Landratsamtes war vor Ort.

Die Kriminalpolizei hat noch am Abend die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ausgebrochen war das Feuer anscheinend in einem Strohballen, die Flammen griffen dann auf die Garage und das Auto, danach auf das Haus über.

Der Schaden sei enorm, heißt es von der Polizei, könne aber noch nicht genau beziffert werden. Bis in den Abend hinein waren die Wehren mit den Löscharbeiten beschäftigt, hielten auch in der Nacht noch eine Brandwache. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Das Auto brannte völlig aus, danach griffen die Flammen auf das Wohnhaus über.
Das Auto brannte völlig aus, danach griffen die Flammen auf das Wohnhaus über.  © thüringen112/Fabian Peikow
Am Ende blieb von dem Wohnhaus nicht viel übrig,
Am Ende blieb von dem Wohnhaus nicht viel übrig,  © Matthias Gränzdörfer

Titelfoto: thüringen112/Fabian Peikow

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