Marineflieger retten schwer verletzten Lotsen

Wremen - Heftiger Einsatz auf der Außenweser! Ein Lotse war am Samstagabend gestürzt, verletzte sich schwer und benötigte dringend Hilfe.

Der Seenotrettungskreuzer "Hermann Rudolf Meyer" eilte zur Unfallstelle. (Symbolfoto)
Der Seenotrettungskreuzer "Hermann Rudolf Meyer" eilte zur Unfallstelle. (Symbolfoto)  © Die Seenotretter

Das Lotsenschiff war gegen 19 Uhr auf der Außenweser rund 14 Kilometer vor Wremen (Landkreis Cuxhaven) unterwegs, als das Unglück geschah, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit.

Ein Lotse stürzte und verletzte sich dabei so schwer, dass dringend medizinische Hilfe notwendig wurde. Die Besatzung setzte einen Notruf an die Rettungsleitstelle See ab, die sofort den Seenotrettungskreuzer "Hermann Rudolf Meyer" alarmierte.

Der Rettungskreuzer nahm eine Rettungswagen-Besatzung und einen Notarzt an Bord und machte sich auf den Weg zur Unfallstelle.

Auch ein SAR-Hubschrauber (Search and Rescue) des Marinegeschwaders 5 rückte aus, um dem Lotsen zur Hilfe zu eilen.

Das Wetter machte es den Rettern alles andere als einfach. Bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 74 Kilometern pro Stunde, ablaufendem Wasser und Wellen mit bis zu drei Metern Höhe kämpfte sich der Seenotkreuzer durch die aufgewühlte See.

Einsatzkräfte holen Verletzten mit Rettungskorb von Bord

Der Lotse wurde mit einem der Rettungshubschrauber des Typs "Sea Lion" in ein Krankenhaus geflogen. (Symbolfoto)
Der Lotse wurde mit einem der Rettungshubschrauber des Typs "Sea Lion" in ein Krankenhaus geflogen. (Symbolfoto)  © Lars Penning/dpa

Marineflieger und Seenotretter seien etwa zur gleichen Zeit am Lotsenschiff angekommen, das dem Rettungskreuzer auf Bitten der Leitstelle entgegengelaufen war.

Da sich die Wetterbedingungen etwas verbessert hatten, konnte der Rettungshubschrauber des Typs "Sea Lion" den schwer verletzten Lotsen per Rettungskorb und einer Seilwinde von Bord holen, während die Seenotretter den Einsatz absicherten.

Für den Verletzten ging es anschließend mit dem Marineflieger in ein Krankenhaus.

Titelfoto: Die Seenotretter

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