Wieder Schüsse in Stade: Streit zwischen zwei Jugendgruppen eskaliert
Stade - Die niedersächsische Stadt kommt nicht zur Ruhe: am Samstagabend fielen erneut Schüsse in Stade. Zwei jugendliche Gruppen stritten sich, dann eskalierte die Lage.
Wie die Polizei Stade mitteilte, wurden den Beamten am Samstagabend gegen 21 Uhr Schussgeräusche hinter einer Tankstelle in der Harburger Straße gemeldet.
Daraufhin fuhren mehrere Streifenwagen zur Fahndung durch die Stadt. Schließlich entdeckten die Polizisten eine Gruppe, die aus fünf bis sechs Teenagern bestand. Die Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren waren der Polizei bereits aus anderen Vorkommnissen bekannt.
Zwei aus der Gruppe konnten während der Ermittlungen der vorausgegangenen Tat zugeordnet werden, so die Polizei.
Laut den Angaben der Opfergruppe, die aus fünf Personen im Alter von 16 bis 20 Jahren bestand, hätten die beiden Jugend-Gruppen miteinander gestritten, woraufhin eine Person mit einem Gegenstand auf die Gruppe eingeschlagen haben soll.
Zwei Personen in Stade verhaftet: Ermittlungen wegen versuchten Totschlags
Plötzlich habe dann ein zweiter Täter eine Waffe gezogen und mehrere Schüsse abgegeben. Ob es sich dabei um eine scharfe Waffe handelte, sollen weitere Ermittlungen zeigen.
Laut Aussage der Polizei wurde bei dem Streit glücklicherweise niemand verletzt.
Die beiden Tatverdächtigen, 14 und 18 Jahre alt, wurden vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam eingeliefert. Dort wurden sie erkennungsdienstlich behandelt und vernommen.
Durch die anschließende Spurensuche mit Diensthunden konnten am Tatort Beweise sichergestellt werden.
Gegen die Beschuldigten wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Totschlags eingeleitet.
Titelfoto: Lenthe-Medien/Pedersen

