Awo-Tarifstreit: Eltern in NRW können erstmal aufatmen

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Von Volker Danisch

Düsseldorf - In Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt (Awo) wie Kitas und der Nachmittagsbetreuung an Grundschulen stehen Anfang dieser Woche keinen neuen Warnstreiks an.

Vorerst keine Streiks der AWO NRW: Familien müssen erstmal keine weiteren Arbeitsausfälle in Kitas und Schulen befürchten. (Archivbild)
Vorerst keine Streiks der AWO NRW: Familien müssen erstmal keine weiteren Arbeitsausfälle in Kitas und Schulen befürchten. (Archivbild)  © Christophe Gateau/dpa

Die vierte Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt um die Awo NRW wird an diesem Dienstag (31. März) in Düsseldorf fortgesetzt.

Am ersten Verhandlungstag gab es noch keinen Abschluss: Die Verhandlungen wurden unterbrochen, teilten die Arbeitgeber mit, ohne Details zu nennen. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi sind an den beiden Verhandlungstagen keine neuen Aktionen geplant. 

In den vergangenen Woche hatte Verdi mehrfach zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Es brauche jetzt eine deutliche Entgelterhöhung – und zwar als festen Betrag, der gerade die unteren Einkommen wirksam entlastet.

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Das hatte Susanne Hille, die Verhandlungsführerin von Verdi NRW, vor wenigen Tagen bekräftigt. Sie verwies dabei unter anderem auf die steigenden Lebenshaltungskosten.

Arbeitgeber verweisen auf Angebot

Verhandlungen laufen weiter: In der AWO-Tarifrunde wurde in Düsseldorf zunächst noch keine Einigung erzielt.
Verhandlungen laufen weiter: In der AWO-Tarifrunde wurde in Düsseldorf zunächst noch keine Einigung erzielt.  © Robert Michael/dpa

Vor der vierten Verhandlungsrunde verwies die Arbeitgeberseite darauf, dass sie ein Angebot unterbreitet habe.

Die Awo habe in der dritten Tarifrunde 5,2 Prozent in drei Schritten bei einer Laufzeit von 27 Monaten plus einer Einmalzahlung von 150 Euro angeboten, erklärte Awo-NRW-Geschäftsführer Uwe Hildebrandt. Auch für Auszubildende seien Verbesserungen vorgesehen.

Verdi fordert 500 Euro brutto mehr monatlich für alle Beschäftigten sowie 300 Euro brutto mehr für Auszubildende. Außerdem erwartet die Gewerkschaft drei zusätzliche freie Tage für Verdi-Mitglieder in der Awo NRW.

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Hildebrandt betont dazu, man lehne die drei zusätzlichen Urlaubstage nur für Verdi-Mitglieder grundsätzlich ab. Man wolle keine Ungleichbehandlung der Beschäftigten. 

Laut Gewerkschaft ist die Awo mit rund 35.000 tarifgebundenen Beschäftigten einer der größten Träger sozialer Dienstleistungen in Nordrhein-Westfalen.

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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