Bahnsabotage und linksradikale Straftaten in NRW auf Rekordkurs

Von Bettina Grönewald

Düsseldorf - Linksextremistisch motivierte Straftaten haben sich nach vorläufigen Zahlen der Polizei in Nordrhein-Westfalen von 2024 auf 2025 mehr als verdoppelt.

Linksextremistische Straftaten in NRW haben sich laut aktuellen Zahlen der Polizei mehr als verdoppelt. (Symbolfoto)
Linksextremistische Straftaten in NRW haben sich laut aktuellen Zahlen der Polizei mehr als verdoppelt. (Symbolfoto)  © Sebastian Kahnert/dpa

Der berichtete Landesinnenminister Herbert Reul (73, CDU) bei der Vorstellung des Lagebilds Linksextremismus in Düsseldorf.

Nach derzeitigem Stand zählte die Polizei demnach 2418 Straftaten für 2025 - gegenüber 1187 Straftaten ein Jahr zuvor.

Die Zahl der Gewaltdelikte durch politisch links motivierte Tatverdächtige stieg um 78 Prozent auf 153 Delikte, die Zahl der Körperverletzungsdelikte sogar um 93 Prozent auf 83 Delikte.

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Kriminalistische Schwerpunkte in diesem Bereich waren in den vergangenen Monaten landes- wie bundesweit Angriffe beziehungsweise Sabotageakte auf die kritische Infrastruktur, wie das Düsseldorfer Innenministerium weiter bilanzierte.

In diesem Kontext hätten sich gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr auf sechs Fälle verdreifacht.

Einen gewaltigen Anstieg bildet die vorläufige Polizei-Statistik zudem bei Sachbeschädigungen durch mutmaßliche Linksextremisten ab: Hier stiegen die Fallzahlen im Jahresverlauf um 143 Prozent auf 1190.

Laut Beschreibung des Innenministeriums wollen Linksextremisten durch eine sozialistische, kommunistische oder anarchistische Gesellschaftsform eine herrschaftsfreie Ordnung herbeiführen.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa

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