Inflation in NRW: Diese Lebensmittel sind wieder deutlich teurer geworden
Von Christian Rothenberg
Düsseldorf - Der Preisdruck auf Verbraucher in Nordrhein-Westfalen hat etwas nachgelassen. Die Inflationsrate ist im Februar leicht gesunken.
Die Verbraucherpreise lagen um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Landesstatistikamt IT.NRW auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Januar hatte die Teuerungsrate 2 Prozent betragen, im Dezember ebenfalls 1,8 Prozent.
Nicht mehr so stark gestiegen sind zuletzt die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke. Im Februar lagen sie nur noch um 1,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat.
Besonders stark verteuert haben sich laut IT.NRW Obstkonserven (+33,5 Prozent), Bohnenkaffee (+24,6 Prozent), Paprika (+19,8 Prozent) und Eier (+16,2 Prozent).
Spürbar günstiger geworden sind hingegen Butter (-33 Prozent), Quark (-27,1 Prozent) und Kartoffeln (-13,7 Prozent).
Energiepreise sind in NRW gesunken
Die Energiepreise waren im Februar 1,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Billiger wurden Heizöl (-8,1 Prozent), Strom (-2,6 Prozent) und Gas (-2,3 Prozent).
Teurer geworden sind feste Brennstoffe (+12,4 Prozent) und Fernwärme (+2,3 Prozent). Für Kraftstoffe mussten Verbraucher im Februar nur geringfügig mehr zahlen (+0,6 Prozent).
Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa
