Kein Karnevals-Scherz: Umzug muss wegen Wolf gestoppt werden

Von Wolf-Dietrich von Dewitz

Leverkusen - Wegen einer mutmaßlichen Wolfsichtung hat ein Karnevalszug in Leverkusen kurzzeitig anhalten müssen. Gegen Mittag seien die ersten Hinweise von Bürgern über einen Wolf im Stadtgebiet eingegangen, sagte ein Polizeisprecher in Köln. Die Hinweise erreichten auch den Leiter des Karnevalszugs, der den Zug daraufhin unterbrach.

Ein Wolf hat dafür gesorgt, dass ein Karnevalszug in Leverkusen kurzzeitig gestoppt werden musste.
Ein Wolf hat dafür gesorgt, dass ein Karnevalszug in Leverkusen kurzzeitig gestoppt werden musste.  © Bernd Weißbrod/dpa

Polizisten, die den Karnevalszug absicherten, gingen auf die Suche nach dem Tier. "Er war nicht sehr menschenscheu, wir haben ihn gesucht und gefunden", so der Polizeisprecher.

Das Tier sei weitergelaufen und nach etwa einer Stunde letztmalig gesehen worden. Der Karnevalszug habe nur kurz angehalten. In sozialen Medien sind unterschiedliche Videos von dem Tier zu sehen.

Die Polizei ging davon aus, dass es tatsächlich ein Wolf war.

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Die Polizei habe sich erkundigt, was zu tun sei und beim zuständigen Jäger und beim Veterinäramt angerufen. "Es wurde uns gesagt, von dem Wolf gehe keinerlei Gefahr aus."

Wölfe seien für Menschen grundsätzlich ungefährlich, außer wenn sie krank seien oder dergleichen. Das sei nicht der Fall gewesen. Zuvor berichteten der WDR und die "Rheinische Post" über das kuriose Zusammentreffen des Tiers mit Jecken.

Titelfoto: Bernd Weißbrod/dpa

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