Nach Eskalation in Nahost: Gibt es eine Gefährdung für NRW? Das sagt der Innenminister

Von Christoph Driessen

Düsseldorf - Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran liegen NRW-Innenminister Herbert Reul (73, CDU) derzeit keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdungslage in seinem Verantwortungsbereich vor.

NRW-Innenminister Herbert Reul (73, CDU) sieht sein Land durch die Eskalation im Iran derzeit nicht konkret gefährdet. (Archivbild)
NRW-Innenminister Herbert Reul (73, CDU) sieht sein Land durch die Eskalation im Iran derzeit nicht konkret gefährdet. (Archivbild)  © Christoph Reichwein/dpa

"Aufgrund der dynamischen Lage im Nahen Osten ist eine Veränderung der Gefährdungslage und damit verbundene Neubewertung allerdings jederzeit möglich", teilte Reul mit.

Grundsätzlich befänden sich die polizeilichen Schutzmaßnahmen an jüdischen und US-amerikanischen Objekten in Nordrhein-Westfalen seit jeher auf hohem Niveau.

Vor dem Hintergrund der Militärschläge seien die Kreispolizeibehörden nun "erneut sensibilisiert" worden.

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"Die Krisen und Kriege dieser Welt finden sich immer auch auf unseren Straßen wieder", so Reul. "Das haben wir in den vergangenen Jahren sehr deutlich gesehen – sei es durch Demonstrationen, durch eine starke Emotionalisierung oder durch gezielte Provokationen."

Man beobachte die derzeitige Lage sehr genau und passe Maßnahmen bei Bedarf konsequent an. Die USA und Israel hatten den Iran am Samstag angegriffen, woraufhin dieser zurückschlug.

Titelfoto: Christoph Reichwein/dpa

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