Nahverkehr im Stillstand: Diese Städte sind jetzt betroffen

Von Wolf-Dietrich von Dewitz

Düsseldorf - Der Warnstreik in Nordrhein-Westfalens Nahverkehr hat begonnen.

Zahlreiche Busse und Bahnen bleiben stehen: Der Warnstreik sorgt in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens für massive Einschränkungen im Nahverkehr.  © Michael Ukas/dpa

Die Arbeitskampfmaßnahmen seien wie geplant angelaufen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi am frühen Freitagmorgen. Der Ausstand soll bis in die Nacht zu Sonntag andauern.

Am Sonntag nehme die erste Frühschicht dann ihre Arbeit wieder auf, sagte der Sprecher. Beschäftigte in mehr als 30 kommunalen Betrieben in dem Bundesland sind zu dem Streik aufgerufen, bei den Firmen arbeiten gut 30.000 Beschäftigte.

Es wird mit dem Ausfall von zahlreichen Bussen, U-Bahnen und Stadtbahnen gerechnet. Fast ganz Nordrhein-Westfalen ist betroffen, darunter sind die Städte Bonn, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen, Gelsenkirchen, Dortmund, Hagen und Bielefeld.

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Nicht betroffen sind Aachen und Wuppertal. Um Regionalzüge und S-Bahnen geht es nicht, sie fahren ganz normal.

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Mit dem zweitägigen Ausstand will Verdi im Tarifstreit den Druck auf die Arbeitgeber deutlich erhöhen. (Archivbild)  © Andreas Arnold/dpa

Zwei Tage Stillstand als Warnsignal

Beim ersten Warnstreik im laufenden Tarifkonflikt am 2. Februar hatten nach Angaben von Verdi 12.000 Busfahrer, Triebfahrzeugführer und andere Beschäftigte mitgemacht, die Einschränkungen im Nahverkehr waren gravierend. Nun möchte Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, indem zwei Tage gestreikt wird.

Die Gewerkschaft fordert in den Tarifverhandlungen mehr Geld und weniger Arbeitszeit für die Beschäftigten, um den Job attraktiver zu machen und dem Personalmangel entgegenzuwirken. Die Arbeitgeber halten die Forderungen für unbezahlbar und überzogen.

Für kommenden Montag ist die zweite Verhandlungsrunde geplant.

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