Von Dorothea Hülsmeier
Mönchengladbach - Beim Karnevalsumzug in Mönchengladbach ist eine Ordnerin unter einen Bus geraten und schwer verletzt worden.
Die Frau sei ins Krankenhaus gebracht worden, Lebensgefahr könne nicht ausgeschlossen werden, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage.
Der Linienbus sei Teil des Karnevalsumzugs gewesen, der in Mönchengladbach traditionell am Veilchendienstag stattfindet. Zu dem Unfall kam es kurz nach 15.30 Uhr.
Der Karnevalszug sei zunächst gestoppt und dann umgeleitet worden, sagte die Polizeisprecherin. Ein Spezialteam der Polizei für Unfallaufnahmen aus Kleve sei vor Ort.
Während die großen Karnevalsumzüge in Köln und Düsseldorf am Rosenmontag stattfinden, feiert Mönchengladbach traditionell einen Tag später.
Tödliche Unfälle in vergangenen Jahren
Am Sonntag war in Niederkassel südlich von Köln ein 51-Jähriger bei einem Karnevalsumzug von einem Wagen gestürzt und schwer im Gesicht verletzt worden. Er wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Auch zwei weitere Männer im Alter von 20 und 46 Jahren waren von dem Wagen gefallen. Sie wurden leicht verletzt. Am Umzugswagen soll ein Brett gebrochen sein.
Im hessischen Mühlheim am Main war nach dem Rosenmontagsumzug ein 51-Jähriger von einem Umzugswagen gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden.
Auch in früheren Jahren gab es mehrere schwere Unfälle, die teils sogar tödlich endeten. Ein 38-Jähriger stürzte 2024 bei Hönningen (Rheinland-Pfalz) auf der Fahrt zu einem Umzug so unglücklich in einen Motivwagen, dass er im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag.
In St. Goarshausen (Rheinland-Pfalz) geriet im selben Jahr ein 20-Jähriger unter einen Karnevalswagen und wurde tödlich verletzt. In Halle (Sachsen-Anhalt) wurde 2023 eine 21-Jährige von einem Mottowagen erfasst und starb später im Krankenhaus.
Erstmeldung am 17. Februar um 17.40 Uhr, Update um 20.27 Uhr.