Schulzentrum in NRW komplett niedergebrannt: So geht es jetzt weiter

Von Marc Herwig, Volker Danisch, Jonas Reihl

Erkrath (Kreis Mettmann) - Im Mai des vergangenen Jahres brannte das Schulzentrum in Erkrath bei Düsseldorf komplett nieder. Nun haben sich die Pläne für den Wiederaufbau zerschlagen.

Eine Photovoltaikanlage löste den verheerenden Brand aus, zerstörte dabei eine Realschule und ein Gymnasium.
Eine Photovoltaikanlage löste den verheerenden Brand aus, zerstörte dabei eine Realschule und ein Gymnasium.  © Gianni Gattus/dpa

Die Schäden seien nach neuen Erkenntnissen noch gravierender als zunächst gedacht. Deshalb habe der Stadtrat beschlossen, die Schulen neu zu bauen, sagte eine Sprecherin.

Die Kosten dafür würden auf rund 120 Millionen Euro geschätzt. Hinzu kämen 25 Millionen Euro für ein Containerdorf, in dem die rund 1200 Schülerinnen und Schüler bis zur Fertigstellung im Jahr 2029 unterrichtet werden sollen.

Das Feuer hatte eine Realschule und ein Gymnasium zerstört. Die Schülerinnen und Schüler pendeln seitdem in die Nachbarstadt Düsseldorf, wo ein altes Schulgebäude reaktiviert wurde.

Das Schulgelände wurde bei dem Brand so stark beschädigt, dass ein Wiederaufbau nicht möglich ist.
Das Schulgelände wurde bei dem Brand so stark beschädigt, dass ein Wiederaufbau nicht möglich ist.  © Oliver Berg/dpa

Der Brand ist laut Polizei durch einen Kurzschluss in der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ausgelöst worden. Vom Schuldach habe sich das Feuer dann in wenigen Minuten ausgebreitet. Verletze gab es bei dem Feuer nicht.

Titelfoto: Gianni Gattus/dpa

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