Tausende Einsätze: Polizei NRW veröffentlicht Karnevals-Statistik

Von Oliver Auster

Köln/Düsseldorf - Von Altweiber bis einschließlich Veilchendienstag hat die Polizei in NRW 3149 Einsätze im Zuge des Karnevalsgeschehens gezählt.

Auch an Rosenmontag waren in Köln Tausende Einsatzkräfte im Dienst, um für Sicherheit zu sorgen.  © Oliver Berg/dpa

Das geht aus einer Auswertung des Innenministeriums hervor. Da die Einsätze nun genauer erfasst werden können, sei ein Vergleich mit dem Vorjahr schwierig - damals lag die Zahl wesentlich höher (4007 Einsätze).

"Die Jecken in Nordrhein-Westfalen haben ausgelassen und überwiegend friedlich gefeiert", sagte Innenminister Herbert Reul (73, CDU) der Deutschen Presse-Agentur. "Dass das bunte Treiben weitestgehend sicher blieb, lag auch daran, dass sich die meisten an die Regeln gehalten haben."

Laut Reul waren an Altweiber in ganz NRW rund 12.500 Polizisten und an Rosenmontag rund 14.500 Polizisten im Einsatz.

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Wie aus der Statistik des Ministeriums hervorgeht, gab es 32 tätliche Angriffen gegen polizeiliche Einsatzkräfte. Bisher meldeten sich demnach 18 (2025: 43) Einsatzkräfte als leicht verletzt.

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Der Innenminister dankte "besonders alles Einsatz- und Rettungskräften, aber auch den unzähligen Helferinnen und Helfern, die einen sicheren Karneval möglich gemacht haben". Insgesamt gab es 337 Ingewahrsamnahmen und 27 vorläufige Festnahmen.

Die Polizei zählte landesweit 110 Delikte mit sexuellem Bezug - darunter Beleidigungen, Belästigungen und Übergriffe - und 873 Anzeigen wegen Körperverletzung, 238 wegen Taschendiebstählen. Des Weiteren zählte die Polizei 381 Alkohol- und 313 Drogenverstöße.

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