Solingen - In Solingen bei Düsseldorf ist eine Bergungsaktion am Mittwochabend aufgrund von Glatteis gehörig schiefgelaufen. Am Ende musste die Feuerwehr gleich zwei Fahrzeuge von einem Hang holen.
Auf der schneebedeckten und extrem glatten Fahrbahn in Solingen-Schnittert war ein Autofahrer zunächst ins Schlittern gekommen. An einem Abhang drohte der Wagen in der Folge abzurutschen, der Fahrer konnte sich aber noch selbstständig befreien.
Daraufhin eilten Anwohner zu Hilfe. Um das Fahrzeug aus der misslichen Lage zu befreien, entschlossen sich die Helfer, das verunglückte Auto mithilfe eines weiteren Wagens zu bergen.
Doch die Aktion ging schief: Auch das zweite Auto kam aufgrund der extremen Glätte ins Schleudern, woraufhin es mehrere Meter tief den Hang hinunterrutschte. Erst ein Baum konnte den Wagen stoppen und ein vollständiges Abrutschen verhindern.
Schließlich entschieden sich die Anwohner, die Feuerwehr einzuschalten. Die Rettungskräfte rückten aus und begannen umgehend mit der Sicherung der beiden Fahrzeuge.
Solinger Feuerwehr kann beide Unfallwagen bergen
Dafür zogen die Kameradinnen und Kameraden zunächst das zuerst verunglückte Auto mithilfe einer Seilwinde zurück auf die Straße.
Anschließend errichtete die Feuerwehr einen Flaschenzug, indem zwei Seilwinden zu einer stabilen Konstruktion kombiniert wurden. Auf diese Weise konnte schließlich auch das Auto des Helfers zurück auf die Fahrbahn gezogen werden.
An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.