Drogen- und Alkoholtest positiv: 35-Jährige kracht berauscht in Gegenverkehr

Burscheid - Bei einem Frontalzusammenstoß in Burscheid im Rheinisch-Bergischen Kreis sind zwei Frauen (35, 56) zum Teil schwer verletzt worden.

Der Opel wurde bei dem Frontalzusammenstoß stark demoliert und war nicht mehr fahrtauglich.
Der Opel wurde bei dem Frontalzusammenstoß stark demoliert und war nicht mehr fahrtauglich.  © Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis

Nach ersten Erkenntnissen war eine 35-jährige Opel-Fahrerin aus Burscheid am Dienstagabend gegen 21 Uhr auf der K2 Richtung Paffenlöh unterwegs, teilte ein Polizeisprecher mit, wobei der Frau ein 56-jähriger Mazda-Fahrer aus Leverkusen entgegenkam, der auch eine Beifahrerin (54) an Bord hatte.

Als die Burscheiderin an einigen Autos vorbeifuhr, die auf der rechten Straßenseite geparkt hatten, geriet ihr Opel aus bislang unklarer Ursache in den Gegenverkehr und prallte dort frontal mit dem Mazda der beiden Leverkusener zusammen.

Während die Unfallverursacherin sich leichte Verletzungen zuzog und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde, versorgten Sanitäter die 54-jährige Beifahrerin des anderen Wagens noch vor Ort, ehe sie zur stationären Behandlung in eine Klinik eingeliefert wurde.

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Der Fahrer des Mazdas blieb unverletzt.

Ein vor Ort durchgeführter Drogentest bei der Unfallfahrerin (35) schlug positiv an. (Symbolbild)
Ein vor Ort durchgeführter Drogentest bei der Unfallfahrerin (35) schlug positiv an. (Symbolbild)  © Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Alkohol- und Drogentest schlagen an: Polizei ordnet Blutprobenentnahme bei Unfallfahrerin an

Bei der Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht, dass die 35-Jährige ihr Auto nicht nur unter dem Einfluss von Alkohol gesteuert, sondern zuvor auch berauschende Mittel konsumiert hatte. "Ein Atemalkoholvortest ergab 1,4 Promille und ein Drogenvortest verlief positiv, sodass eine Blutprobenentnahme angeordnet wurde", schilderte der Polizeisprecher.

Beide Wagen wurden bei dem Unfall stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Den insgesamt entstandenen Sachschaden schätzten die Beamten auf mindestens 10.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme und der anschließenden Bergungsarbeiten blieb die Unfallstelle für mehr als zwei Stunden gesperrt.

Titelfoto: Bildmontage: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis

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