Kia-Fahrer gerät in Gegenverkehr und kracht frontal in Cupra: Polizei riecht sofort, was los ist

Erkrath - Bei einem Frontalunfall in Erkrath im Kreis Mettmann ist ein 31-jähriger Autofahrer am vergangenen Wochenende verletzt worden. Der Unfallverursacher (67) hatte sich betrunken hinters Steuer seines Kias gesetzt.

An den beiden Autos entstand ein hoher Sachschaden, den die Polizei auf etwa 40.000 Euro schätzte.
An den beiden Autos entstand ein hoher Sachschaden, den die Polizei auf etwa 40.000 Euro schätzte.  © Kreispolizeibehörde Mettmann

Nach Angaben eines Polizeisprechers war der 67-Jährige am Sonntagmittag gegen 11.55 Uhr auf der Mettmanner Straße Richtung Alt-Erkrath unterwegs, als er in einer Kurve plötzlich die Kontrolle über seinen Kia verlor und in den Gegenverkehr geriet.

Dort krachte der Autofahrer frontal mit einem ihm entgegenkommenden Cupra zusammen, der von einem 31-Jährigen gesteuert wurde.

Während der Unfallverursacher bei dem Zusammenstoß unverletzt blieb, zog sich der 31-Jährige leichte Verletzungen zu, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurden.

Tod im Wald: Junger Jäger wird von Schuss getroffen und stirbt
NRW Unfall Tod im Wald: Junger Jäger wird von Schuss getroffen und stirbt

Bei der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizisten dann fest, dass der 67-Jährige stark nach Alkohol roch. "Ein noch vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest verlief mit 1,7 Promille positiv", schilderte ein Polizeisprecher, woraufhin der Mann zur Entnahme einer Blutprobe auf die Polizeiwache Hilden gebracht wurde.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und sein Führerschein beschlagnahmt.

Sowohl der Kia als auch der Cupra wurden durch den Unfall so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrtauglich waren und abgeschleppt werden mussten. Den insgesamt entstandenen Sachschaden schätzten die Beamten auf eine Summe von etwa 40.000 Euro.

Titelfoto: Kreispolizeibehörde Mettmann

Mehr zum Thema NRW Unfall: