Das große Plantschen: So schneiden Großstadt-Freibäder im Deutschland-Ranking ab

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Deutschland - Der Sommer hat Deutschland fest im Griff, und wer nicht im Urlaub ist, flüchtet liebend gern dorthin, wo das kühle Nass und würzige Pommes warten: ins Freibad! Doch wie schneiden unsere Freibäder im Vergleich ab? In einem Ranking wurden 39 Großstädte unter die Lupe genommen und geklärt, wo es die meisten Bademöglichkeiten gibt, was der Eintritt im Schnitt kostet und wie die Bewertungen im Netz ausfallen. Das Ergebnis? Überraschend!

Im Sommer für viele unverzichtbar: der Besuch im Freibad, wie hier im Rheinbad in Düsseldorf.
Im Sommer für viele unverzichtbar: der Besuch im Freibad, wie hier im Rheinbad in Düsseldorf.  © Jana Bauch/dpa/dpa-tmn

Wer den Sieger in einer deutschen Metropole vermutet hat, wird sich wundern: Bielefeld, im Bundesland Nordrhein-Westfalen, räumte ganz klar ab. Überhaupt führen vor allem mittelgroße Großstädte das Ranking an, während die Millionenstädte eher die Schlusslichter bilden.

Was auffällt: Acht der TOP-10-Freibadstädte liegen in Nordrhein-Westfalen oder Baden-Württemberg.

Bielefeld überzeugte vor allem mit seiner Quantität an Freibädern. Auf rund 332.000 Einwohner kommen im wirtschaftlichen Zentrum der Region Ostwestfalen-Lippe insgesamt sieben Freibäder - so viele bietet sonst keine der überprüften Großstädte pro Kopf. Mit durchschnittlich 4,50 Euro ist der Eintritt hier zudem recht erschwinglich.

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Auch die Bewertung bei Google kann sich sehen lassen: Bielefelder Freibäder heimsten durchschnittlich 4,36 Sterne ein. Mehr Google-Sterne - nämlich 4,37 - bekamen nur die Freiluft-Bäder in Karlsruhe.

Braunschweig bei Beliebtheit vorne

Das Wiesenbad ist das größte Freibad in Bielefeld. Die Stadt in Nordrhein-Westfalen schnitt überraschenderweise am besten ab.
Das Wiesenbad ist das größte Freibad in Bielefeld. Die Stadt in Nordrhein-Westfalen schnitt überraschenderweise am besten ab.  © Friso Gentsch/dpa

Auf das kühle Nass in Bielefeld folgt im Ranking Freiburg im Breisgau. Die Universitätsstadt im Schwarzwald lockt mit 2,10 Freibädern je 100.000 Einwohner, die bei Google eine durchschnittliche Bewertung von 4,16 Sternen erhielten. In den fünf Freibädern muss man dann aber deutlich tiefer in die Tasche greifen: Der Eintritt wurde hier durchschnittlich mit 6,75 Euro beziffert.

Den dritten Platz belegt Karlsruhe mit insgesamt sechs Freibädern und einem durchschnittlichen Eintrittspreis von 4,72 Euro - am günstigsten kommen Besucher in Mannheim ins Wasser (Ø 3,17 Euro Eintritt).

Geht man übrigens rein von der Beliebtheit aus, gewinnen die Bäder im niedersächsischen Braunschweig mit durchschnittlich 4,47 Sternen bei Google.

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Noch mal anders sieht es aus, wenn man sich die Bewertungen der einzelnen Freibäder innerhalb der überprüften 39 Großstädte ansieht: Die drei bestbewerteten Freibäder in der Bundesrepublik sind das Freibad Waschmühle in Kaiserslautern (4,6 Sterne), das Schyrenbad in München (4,5 Sterne) und das Freibad Ingolstadt (4,5 Sterne).

Großstadt-Freibäder im Ranking

Unter den bestbewerteten Freibädern Deutschlands landet das Schyrenbad in München auf Platz 2 - im allgemeinen Ranking findet man die bayerische Landeshauptstadt erst auf Platz 35.
Unter den bestbewerteten Freibädern Deutschlands landet das Schyrenbad in München auf Platz 2 - im allgemeinen Ranking findet man die bayerische Landeshauptstadt erst auf Platz 35.  © Sven Hoppe/dpa

Die Top 20:

1. Bielefeld
2. Freiburg im Breisgau
3. Karlsruhe
4. Mannheim
5. Bonn
6. Stuttgart
7. Wuppertal
8. Bochum
9. Magdeburg
10. Kiel
11. Bremen
12. Mönchengladbach
13. Dresden
14. Oberhausen
15. Wiesbaden
16. Erfurt
17. Hannover
18. Augsburg
19. Münster
20. Essen

Die weiteren 19 Plätze im Ranking findet man hier.

Ausgewertet wurden 39 Großstädte mit mehr als 200.000 Einwohnern durch die Ferienhausplattform "Ferienwohnungen.de". Als Datengrundlage diente der Bäderatlas der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB).

Titelfoto: Bildmontage/Jana Bauch/dpa/dpa-tmn, PR

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