Maronensuppe Rezept: Diese cremig-nussige Suppe ist schnell gemacht & einfach lecker

In der kalten Jahreszeit werden wieder mehr Eintöpfe und Suppen gekocht. Sie enthalten meist viele gesunde Früchte, die unser Immunsystem stärken, und wärmen uns gleichzeitig von innen. Die Maronensuppe schmeckt nicht nur köstlich nach Nuss, sondern macht auch noch richtig satt.

Die Maronensuppe schmeckt einfach herbstlich köstlich und wärmt von innen.
Die Maronensuppe schmeckt einfach herbstlich köstlich und wärmt von innen.  © 123rf/ziashusha

Sie dürfen auf keinem Weihnachtsmarkt fehlen: geröstete Maronen. Mit ihrem zart-süßen, nussigen und leicht mehligen Geschmack verkürzen sie dem einen oder anderen von uns die Adventszeit.

Nebenbei sind die Maronen reich an Vitaminen, Mineralstoffen sowie Spurenelementen und damit äußerst gesund. Die enthaltenen Kohlenhydrate und Ballaststoffe sorgen zudem dafür, dass man nach dem Verzehr von Maronen lange satt ist, ohne dass sich ein Völlegefühl einstellt.

Wer die Esskastanien nicht vom winterlichen Jahrmarkt kennt, wird sie bestimmt schon einmal in der Füllung von Ente, Gans sowie Truthahn oder als Beilage zu Wild und Geflügel gegessen haben. Aber auch in Desserts oder Salaten verarbeitet schmecken die Früchte einfach köstlich.

Brokkolisuppe: Power-Gemüse cremig und lecker zubereitet
Suppen Brokkolisuppe: Power-Gemüse cremig und lecker zubereitet

Nicht zuletzt kann man mit Maronen leckere Eintöpfe zubereiten und so zum Beispiel als Vorsuppe für das Festtag-Essen zu Weihnachten oder als Hauptmahlzeit in der kalten Jahreszeit servieren und genießen.

Mit TAG24 kann die cremig-nussige Maronensuppe jetzt ganz einfach nachgekocht werden. Mit ein paar Kräutern und Gewürzen Deiner Wahl kannst Du der Suppe noch Deine eigene Note verleihen.

Finde noch weitere Rezeptideen und Tipps auf der Themenseite "Suppen".

Herbstliche Maronensuppe | Das Rezept

Für die Zubereitung dieser cremigen Maronensuppe werden folgende Küchenutensilien benötigt:

  • ein Schneidebrett
  • ein scharfes Messer
  • ein großer Kochtopf
  • ein Kochlöffel
  • ein Messbecher
  • eine Küchenwaage
  • ein Pürierstab oder Mixer
Esskastanien haben von September bis Dezember Saison und sind während dieser Zeit regional verfügbar.
Esskastanien haben von September bis Dezember Saison und sind während dieser Zeit regional verfügbar.  © 123RF/bbtreesubmission

Maronensuppe | Zutatenliste

Aus den aufgeführten Mengenangaben können vier Portionen cremige Maronensuppe zubereitet werden.

  • 400 g Maronen (im geschälten, gekochten Zustand)
  • 700 ml Rinder- oder Gemüsebrühe
  • 300 ml Kochsahne
  • 4 EL Crème fraîche
  • 1 EL Butter
  • 2 Zwiebeln
  • Salz, Pfeffer

Weitere Ideen für geeignete Gewürze und passende Suppenbeilagen erfährst Du im Abschnitt "Tipps" weiter unten.

Wie erkennt man essbare Kastanien? Im Gegensatz zur Esskastanie sind die Früchte der Rosskastanie nicht zum Verzehr durch uns Menschen geeignet, daher sollte man den Unterschied kennen, wenn man auf der Suche nach essbaren Kastanien ist.
  • Rosskastanien haben meist nur eine Frucht in der äußeren Hülle, während Esskastanien bis zu drei davon enthalten können.
  • Die Früchte der Rosskastanien sind meist rund, die der Maronen dagegen eher platt und herzförmig.
  • Maronen sind an der Fruchtspitze leicht behaart. Rosskastanien haben weder eine Spitze noch sind sie haarig.

Maronensuppe | Kochanleitung

1. Schritt: Nachdem die Zwiebeln geschält und in Würfel geschnitten wurden, werden sie in einem großen Topf in zerlassener Butter glasig gedünstet.

2. Schritt: Nun werden die gekochten und geschälten Maronen dazugegeben und kurz mitgedünstet. Wenn Du frische Maronen verwendest, müssen diese vorher noch vorbereitet werden. Wie Du das machst, wird weiter unten im Abschnitt "Tipps" erklärt.

3. Schritt: Jetzt ist es Zeit, die Rinder- bzw. Gemüsebrühe sowie die Kochsahne aufzugießen und alles für mindestens 20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen zu lassen.

4. Schritt: Wenn die Maronen weich sind, kann alles mit einem Mixer fein püriert werden.

5. Schritt: Zum Schluss wird die Maronensuppe noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt sowie die Crème fraîche untergehoben.

Mit diesen Tipps wird die Maronensuppe perfekt

Maronen sind zwar gesund, im rohen Zustand aber nicht genießbar.
Maronen sind zwar gesund, im rohen Zustand aber nicht genießbar.  © 123RF/kabvisio

Tipp #1 Maronen schälen: Maronen, die es verzehrfertig zu kaufen gibt, sind recht teuer. Wer aber einen eigenen Baum im Garten besitzt oder beim Spaziergang die Früchte gefunden hat, kann diese auch einfach selbst vorbereiten. Zuerst wird die stachelige, grüne Hülle entfernt. Nun kann die braune Schale der Maronen etwa anderthalb Zentimeter kreuzweise bis zum Fruchtfleisch eingeschlitzt werden. Anschließend wird alles etwa 15 Minuten in Wasser gekocht. Dass die Früchte gar sind, erkennt man daran, dass die Schale an den Einkerbungen weit aufgeplatzt ist. Wenn die Maronen etwas abgekühlt sind, lässt sich die Schale einfach entfernen.

Tipp #2 Gewürze: Gib der pürierten Maronensuppe noch einen kräftigeren Geschmack, indem Du sie mit Gewürzen ganz nach den individuellen Vorlieben verfeinerst. Hier eignen sich zum Beispiel Thymian, Muskat, Zimt, Chili, Kokosmilch oder Schnittlauch.

Tipp #3 Kombinationen: Grundsätzlich ist die einfache Maronensuppe schon sehr sättigend. Wer aber gern mehrere Früchte miteinander kombiniert, kann das auch hier machen. Mit Waldpilzen, Kartoffeln, Kürbis, Spinat oder Karotten gemixt, ergibt sich gleich eine ganz neue Geschmacksrichtung.

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Suppen Soljanka-Rezept: Herzhaft, einfach und schnell gekocht

Tipp #4 Verfeinern mit Suppenbeilagen: Auch diverse Toppings können der Maronensuppe das gewisse Extra verleihen. Wie wäre es mit Gänsebrust, Speck, Croûtons, Räucherlachs, Rehfilet, Parmesantaler oder Kaninchenleber? Einfach ausprobieren und sein eigenes Lieblingsgericht zaubern.

Tipp #5 Haltbarkeit: Im Kühlschrank hält sich die fertige Maronensuppe bis zu drei Tage. Eingefroren kann sie auch noch nach ein paar Monaten genossen werden. Allerdings sollte beim Einfrieren auf die Suppenbeilagen verzichtet und diese besser nach dem Auftauen frisch dazugegeben werden.

TAG24 wünscht viel Spaß beim Kochen und einen guten Appetit!

Titelfoto: 123rf/ziashusha

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