Noch kein Geschenk für Weihnachten? Das sind die Fristen für Paketlieferungen!

Deutschland - Weihnachten steht vor der Tür. Wer noch nicht alle Geschenke versendet hat, muss sich nun sputen. Denn ein Großteil der Versandhändler bietet keine rechtzeitige Lieferung vor Heiligabend mehr an (Stand: 20.12.).

Die Paketzusteller haben im Dezember allerhand zu tun. Damit das Weihnachtsgeschenk pünktlich ankommt, sollte man eher auf Nummer sicher gehen und den Express-Versand wählen.
Die Paketzusteller haben im Dezember allerhand zu tun. Damit das Weihnachtsgeschenk pünktlich ankommt, sollte man eher auf Nummer sicher gehen und den Express-Versand wählen.  © Jan Woitas/ZB/dpa

Doch noch heißt es, keine Panik! Denn wir verraten, was ihr tun könnt, damit das Geschenk pünktlich zum Fest unterm Baum liegen kann.

DHL: Damit die Präsente innerhalb Deutschlands mit Standardversand rechtzeitig ankommen, hätten diese bis zum 19.12., 12 Uhr abgegeben werden müssen.

Für den Briefversand habt ihr noch bis zum 22.12. vor der Leerung, die auf dem Postkasten vermerkt ist, Zeit. Hoffnung gibt es bei dem Express-Versand.

Wie DHL auf der Webseite schreibt, können nationale und EU-Päckchen bis zum 23.12. abgegeben werden und sollen noch rechtzeitig Euch oder Eure Lieben erreichen. Nicht jede Filiale nimmt aber Express-Sendungen an.

Hermes: Auf seiner Webseite verspricht das Unternehmen, dass ein erster Zustellversuch bis Heiligabend erfolgt, wenn Pakete bis zum Montag, den 21. Dezember, 12 Uhr abgegeben wurden. Bundesweit kann man das in einem der 16.000 Paket-Shops erledigen.

Die Frist für den Paketversand von Hermes innerhalb Europas ist bereits zum 15. Dezember abgelaufen.

Lieferfristen von GLS, DPD und UPS

Bei einigen Lieferdiensten ist die Versandfrist für Weihnachten bereits abgelaufen. Für den Standardversand sollte bei GLS und Hermes spätestens der 21. Dezember, 12 Uhr gewählt werden.
Bei einigen Lieferdiensten ist die Versandfrist für Weihnachten bereits abgelaufen. Für den Standardversand sollte bei GLS und Hermes spätestens der 21. Dezember, 12 Uhr gewählt werden.  © Christian Charisius/dpa

DPD: Pünktlich mit DPD wird es nur noch durch den Express-Versand bis zum 23. Dezember, 12 Uhr. Denn die Standardpakete sowie nationale Päckchen hätten bis zum 18. Dezember aufgegeben werden müssen.

GLS: Der Versandhandel GLS empfiehlt wie alle anderen Unternehmen, die Päckchen so früh es geht zu versenden. Spätestens werden jedoch Fristen bis zum Montag, 21. Dezember für deutschlandweiten Versand genannt. Für EU-Länder sind die Fristen bereits verstrichen (18. bzw. 16. Dezember).

UPS: Ob die Pakete mit UPS rechtzeitig ankommen, kann nicht genau beurteilt werden. Jedoch arbeiten die Mitarbeiter an Heiligabend bis 14.30 Uhr. An diesem Tag werden aber nur noch Sendungen mit UPS Express Plus, UPS Express und UPS Express 12 Uhr geliefert, teilt das Unternehmen online mit.

Eine wirkliche hundertprozentige Garantie, dass die Pakete ankommen, gibt es aber bei allen Händlern nicht. Die Webseite paketda warnt: Bei mehreren Dienstleistern wurden Verzögerungen im Paketverkehr festgestellt.

Besonders die Zentren der DHL sollen überlastet sein. DPD und Hermes haben ebenfalls zu kämpfen.

Ihr habt noch gar kein Geschenk?

Ob Weihnachten allein oder in der Familie: das passende Geschenk fördert strahlende Gesichter. Dabei muss dieses weder teuer noch materiell sein.
Ob Weihnachten allein oder in der Familie: das passende Geschenk fördert strahlende Gesichter. Dabei muss dieses weder teuer noch materiell sein.  © 123RF/photosvit

Das Last-Minute-Shopping zu Weihnachten fällt wegen des Lockdown dieses Jahr aus. Falls Ihr noch überhaupt kein Geschenk besitzt, solltet Ihr Eure Online-Bestellung entweder am besten mit Express-Versand direkt an den Beschenkten oder zu Euch nach Hause senden. Einige Online-Händler bieten die Option "Als Geschenk verpacken" an.

Shops, die Express-Versand anbieten, sind zum Beispiel Amazon, Otto, Douglas oder Notebooksbilliger.

Falls Ihr gar nicht weiterwisst, gibt es natürlich auch digitale Geschenkideen. Da wären zum Beispiel Zeitschriftenabos oder Geschenkkarten, auch Tierpatenschaften sind möglich. Besonders lokale Gutscheine, um Händler zu unterstützen, sind in diesem Jahr gefragt.

Für die Kids bietet sich ein Gutschein für Steam oder ein Netflix-Jahresabo an. Auch ein stornierbarer Reisegutschein oder ein digitales Weintasting sind eine gute Möglichkeit.

Bei all dem weihnachtlichen Stress solltet Ihr Euch eines bewusst machen: Im Corona-Jahr erwartet niemand das rundum perfekte Fest. Das größte Geschenk für Familie, Freunde und die große Liebe wird daher schwerlich das Materielle, sondern eher die Gesundheit sein.

Titelfoto: 123RF/photosvit

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