Männer simulieren Schießerei mit Spielzeugwaffen: Polizisten in Schutzausrüstung rücken an

Von Philipp Rahn

Konz - Männer mit Spielzeugwaffen haben im Landkreis Trier-Saarburg (Rheinland-Pfalz) einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Ein großes Aufgebot von Polizisten in Schutzausrüstung rückte nach der Meldung des Zeugen aus. (Symbolbild)  © Federico Gambarini/dpa

Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, meldete ein Zeuge am Mittwochabend in Konz, dass die Männer sich gegenseitig mit Gewehren bedroht hätten und Schussgeräusche zu hören gewesen seien.

Bis zum Eintreffen der Polizeikräfte in Schutzausrüstung hatten sich die Männer bereits in ein Gebäude zurückgezogen. 

"Nach Aufforderung durch die Polizei kamen schließlich drei Männer freiwillig aus dem Gebäude, wo sie von Einsatzkräften widerstandslos fixiert wurden", hieß es.

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Es habe sich herausgestellt, dass die vermeintlichen Gewehre täuschend echt aussehende Spielzeugwaffen waren. Die Spielzeugwaffen schießen demnach Gelkugeln und simulieren Schussgeräusche.

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Führen von "Anscheinswaffen" in der Öffentlichkeit verboten: Polizei geht von Bedrohung aus

Die Männer hatte sich zuvor mit täuschend echt aussehenden Spielzeugwaffen beschossen. (Symbolbild)  © 123rc/bialasiewicz

Bei der ganzen Aktion habe es sich laut den 16 und 31 Jahre alten Beteiligten lediglich um ein Spiel gehandelt. Der dritte Mann sei daran nicht beteiligt gewesen.

Der 31-Jährige habe zusätzlich zu den Spielzeuggewehren noch eine Schreckschusspistole dabeigehabt, für deren Führen ihm die notwendige Berechtigung fehlte. Zudem sei das Führen der täuschend echt wirkenden Spielzeugwaffen, sogenannter Anscheinswaffen, in der Öffentlichkeit verboten. 

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen möglicher Straftaten und Ordnungswidrigkeiten aufgenommen. Zusätzlich zu den rechtlichen Folgen warnt die Polizei davor, dass das Führen von Spielzeugwaffen in der Öffentlichkeit zu extrem gefährlichen Situationen führen könne.

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Die Polizei gehe im Falle einer solchen Meldung grundsätzlich von einer realen Gefahr durch scharfe Schusswaffen aus. "Dabei kann es durchaus auch zur Androhung oder letztlich auch zum Einsatz der Dienstwaffen kommen."

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