Trier - Ein Spaziergang mitten durch Trier (Rheinland-Pfalz) sorgte am Mittwochabend für reichlich Aufsehen und schließlich auch für einen Polizeieinsatz. Passanten meldeten einen Mann, der mit Totenkopfmaske, uniformähnlicher Kleidung und einer augenscheinlichen Pistole unterwegs war.
Wie die Polizei berichtet, ging die zunächst unheimlich anmutende Meldung gegen 19.20 Uhr bei den Beamten ein.
Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Trier trafen die betreffende Person kurz darauf im Bereich der Kochstraße/Christophstraße an und kontrollierten sie.
Dabei stellte sich heraus: Bei der mitgeführten Pistole handelte es sich lediglich um eine schwarze Spielzeugwaffe. Der Mann erklärte den Beamten, sein gesamtes Erscheinungsbild sei als Cosplay-Kostümierung gedacht gewesen.
Laut Polizei zeigte sich der Verantwortliche einsichtig und räumte ein, dass der Auftritt für einen Spaziergang durch die Trierer Innenstadt "keine gute Idee" gewesen sei.
Um weitere Irritationen und Meldungen zu verhindern, stellten die Beamten sowohl die Maskierung als auch die Spielzeugwaffe sicher. Für die Bevölkerung habe laut Polizei zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden.
Die Polizei weist zudem darauf hin, dass täuschend echt wirkende Waffen und entsprechende Kostümierungen im öffentlichen Raum schnell zu Verunsicherung führen und Polizeieinsätze auslösen können.