Alles nur Aberglaube? Das sagt die Unfallstatistik am Freitag dem 13.

Von Hannan el Mikdam-Lasslop

Halle (Saale) - An einem Freitag dem 13. ereignen sich entgegen dem Aberglauben nicht mehr Verkehrsunfälle in Sachsen-Anhalt als an anderen Tagen.

Viele Menschen fürchten sich vor Missgeschicken am Freitag dem 13. (Symbolbild)
Viele Menschen fürchten sich vor Missgeschicken am Freitag dem 13. (Symbolbild)  © Hendrik Schmidt/dpa

Das Statistische Landesamt hat ausgewertet, wie sich das Unfallgeschehen in den vorigen Jahren entwickelt hat. Verglichen mit anderen Freitagen steche der 13. nicht heraus, teilte das Amt mit.

2025 fiel demnach der 13. Juni auf einen Freitag. Das Landesamt zählte 14 Unfälle. Sowohl an dem Freitag davor als auch an dem danach krachte es häufiger.

Am 6. Juni wurden 28 Unfälle registriert und am 20. Juni waren es 25 Unfälle.

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Auch 2024 habe es an den Freitagen, die auf einen 13. fielen, keine markanten Unfallhäufungen gegeben. Weder der 13. September noch der 13. Dezember seien in der Statistik in dieser Hinsicht auffällig.

Der berüchtigte Freitag der 13. scheint damit eher ein Fall für Mythen und Geschichten zu sein – in der Unfallstatistik jedenfalls fährt er ganz unauffällig mit.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa

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