Gefährliche Raupenplage: Sachsen-Anhalt investiert Million für Bekämpfung

Von Johanna Ahlsleben

Magdeburg - Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners reizen Haut und Schleimhäute und können sogar Allergien auslösen. Im Kampf gegen den Schädling bekommen Landkreise und kreisfreie Städte in Sachsen-Anhalt erneut Unterstützung vom Gesundheitsministerium.

Der Eichenprozessionsspinner kann die Gesundheit von Menschen gefährden.  © Patrick Pleul/dpa

Insgesamt eine Million Euro würden in diesem Jahr ausgezahlt, teilt das Ministerium in Magdeburg mit.

Finanzielle Hilfe erhalten demnach die Städte Dessau-Roßlau, Magdeburg, Halle sowie die Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Börde, Stendal, Wittenberg und der Altmarkkreis Salzwedel.

Bezuschusst wird etwa der Einsatz von Bioziden und Fadenwürmern oder auch, wenn Fachfirmen die Nester absaugen.

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"Der Eichenprozessionsspinner ist nicht nur ein Forstschädling, sondern gefährdet bei intensivem Befall im öffentlichen Grün und in Gärten auch die Gesundheit von Menschen", sagt Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (64, SPD).

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Stark betroffene Kommunen könnten sich der Ministerin zufolge eine Bekämpfung im notwendigen Umfang nicht leisten. Das Land hilft seit 2019 mit einem Zuwendungsprogramm finanziell bei der Bekämpfung.

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