Schüsse in Wohnsiedlung: Schütze verstirbt im Maßregelvollzug

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Schönhausen - Im Mai sorgte ein 80-Jähriger für Aufregung in der Altmark. Nachdem er mehrere Schüsse in Schönhausen (Landkreis Stendal) abfeuerte, rückte das SEK an. Jetzt ist er im Maßregelvollzug verstorben.

Der 80-Jährige sorgte im Mai in Schönhausen für ein Großaufgebot der Polizei. (Symbolbild)
Der 80-Jährige sorgte im Mai in Schönhausen für ein Großaufgebot der Polizei. (Symbolbild)  © Montage: 5vision Media/dpa, Monika Skolimowska/dpa, Jonas Walzberg/dpa

Wie die Volksstimme berichtet, sei die Todesursache noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Stendal sowie die Polizei hätten eine Todesursachenermittlung eingeleitet.

Hinweise auf Fremdeinwirken hätten demnach nicht vorgelegen.

Durch den plötzlichen Tod seien die Ermittlungen gegen den Schützen hinfällig. "Es gilt der Grundsatz, dass gegen Verstorbene nicht ermittelt wird", heißt es in einem Zitat einer Polizeisprecherin.

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Am 12. Mai hatte der Mann mit einer Waffe in Richtung des Grundstücks seiner Nachbarn geschossen. Das Geschoss soll daraufhin das Nachbarhaus getroffen haben.

Nach einem Großaufgebot der Polizei samt SEK- und Hubschraubereinsatz konnte der 80-Jährige nach mehreren Stunden zur Aufgabe gezwungen werden.

Im Anschluss an seiner Festnahme ging es für ihn in ein psychiatrisches Krankenhaus sowie in einen Maßregelvollzug.

Bis zu seinem Tode wurde gegen ihn wegen versuchten Totschlags und Verstoßes gegen das Schusswaffengesetz ermittelt.

Titelfoto: Montage: 5vision Media/dpa, Monika Skolimowska/dpa, Jonas Walzberg/dpa

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