Ihr wisst noch nicht, für wen Ihr bei der Landtagswahl stimmt? Wahl-O-Mat ist gestartet

Von Dörthe Hein

Magdeburg - Der Wahl-O-Mat gehört zu den meistgenutzten Informationsangeboten vor Wahlen - für die Sachsen-Anhalt-Wahl am 6. September ist er jetzt online.

Der Wahl-O-Mat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist jetzt online.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Die Landeszentrale und die Bundeszentrale für politische Bildung stellten ihn in Magdeburg vor. Zu finden ist er unter: www.wahl-o-mat.de.

Er berücksichtigt aktuelle landespolitische Themen und will zeigen, wo sich die Parteien unterscheiden. Gleichzeitig soll das Angebot Gesprächsstoff bieten und dazu anregen, sich weiter über Politik zu informieren.

Zu 38 Thesen werden die Positionen der Parteien, die zur Landtagswahl antreten, verglichen. Das Frage- und Antwort-Tool zeigt, welche Partei der eigenen Position am nächsten kommt. Dabei wird der Grad der Übereinstimmung errechnet. Warum eine Partei eine Position vertritt, wird auch erläutert.

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Die Thesen drehen sich um landespolitische Themen in verschiedenen Bereichen: es geht um Wirtschaft, Bildung, Migration, Familie und Finanzen.

Abgefragt wird etwa, wie man zur Sonntagsöffnung von Geschäften steht, zur Windkraft und ob man die Ansiedlung von Rüstungsunternehmen befürwortet. Tempo 30 innerorts, ein Verbotsverfahren für extremistische Parteien und eine längere Grundschulzeit werden ebenso thematisiert.

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Parteien für Wahl-O-Mat zu 38 Thesen befragt

Eine Jugendredaktion war bei der Entwicklung des Wahl-O-Mats maßgeblich beteiligt.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Der Nutzer oder die Nutzerin des Wahl-O-Mats kann auf jede Frage mit "stimme zu", "stimme nicht zu", "neutral" oder "These überspringen" antworten.

Man kann auch jederzeit zurückkehren und einzelne Antworten ändern. Nach der Beantwortung aller Aussagen kann der Nutzer den Themen, die ihm besonders wichtig sind, auch ein besonderes Gewicht geben.

Pamela Brandt von der Bundeszentrale für politische Bildung erklärte, eine Jugendredaktion mit Jugendlichen aus ganz Sachsen-Anhalt, aber auch Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft hätten am Wahl-O-Mat mitgearbeitet.

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Zu den Alternativen des Wahl-O-Mats zählen der "Party Check" oder der Sozial-O-Mat von der Diakonie Mitteldeutschland.

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