Neuer Höchststand bei Drogentoten in Sachsen-Anhalt

Von Dörthe Hein

Magdeburg - Im vergangenen Jahr sind in Sachsen-Anhalt 61 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben.

Häufige Todesursachen sind der Langzeitmissbrauch verschiedener Drogen. (Symbolbild)  © Marijan Murat/dpa

Das waren laut dem Innenministerium in Magdeburg so viele Drogentote wie nie zuvor. 2023 hatte die Zahl demnach bei 54 gelegen, im vergangenen Jahr bei 48.

Zuvor hatte die "Magdeburger Volksstimme" berichtet.

Unter den Verstorbenen waren im vergangenen Jahr 12 Frauen und 49 Männer.

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Am häufigsten waren 41- bis 51-Jährige betroffen. Es wurde kein Todesfall unter 18 Jahren bekannt.

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Viele Todesfälle wegen Mischkonsums

Als Todesursachen dominierten den Angaben zufolge Fälle des Langzeitmissbrauchs verschiedener Drogen. 2025 sei in vielen Fällen der Mischkonsum von Betäubungsmitteln mit Cannabis und/oder Alkohol sowie der Mischkonsum von Betäubungsmitteln mit Arzneimitteln als Todesursache festgestellt worden.

Auch der zusätzliche Missbrauch von Alkohol spielte eine Rolle.

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