Seltene Ehre: Besondere Ampel würdigt frühere DDR-Sportler

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Von Inga Jahn

Dessau-Roßlau - Dass Breakdance einst von Amerika nach Deutschland schwappte, ist wohl vielen bekannt. Dass die Tanzform jedoch bereits zu DDR-Zeiten auch auf Dessaus Straßen Einzug hielt, wohl weniger.

Heiko Hahnewald, Profi-Breakdancer, posierte vor der neuen Ampel.
Heiko Hahnewald, Profi-Breakdancer, posierte vor der neuen Ampel.  © Heiko Rebsch/dpa

Aber genau das sollen nun neue Ampeln an einem Übergang in der Bauhaus-Stadt dokumentieren.

Die Breakdance-Ampel soll unter anderem dem Dessauer B-Boy Beatschmidt gewidmet sein, der einst zu den Stars der Stadtszene gehörte. 

Gleichzeitig soll das Lichtzeichen symbolisch für die sogenannten B-Boys und B-Girls in Dessau, in der DDR und in Ostdeutschland stehen.

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Die Breakdance-Szene in Dessau und Ostdeutschland entstand in den Achtzigerjahren - nahezu zeitgleich zu der in Westdeutschland, allerdings ohne direkten Kontakt nach Amerika.

An der Museumskreuzung wurde die spezielle Ampel für sechs Monate in den Testbetrieb genommen.
An der Museumskreuzung wurde die spezielle Ampel für sechs Monate in den Testbetrieb genommen.  © Heiko Rebsch/dpa

Neben dem Tanz spielten Graffiti und Rap eine große Rolle - der Film "Beatstreet" ließ die Begeisterung ab 1985 weiter wachsen. Das führte auch dazu, dass die Bewegung irgendwann sogar staatlich gefördert wurde. 

Dessau war einst das Hip-Hop-Zentrum der DDR. Hier trafen sich die Menschen, meist Jugendliche, gern auf der Museumskreuzung, um neue Bewegungen zu üben, sich zu inspirieren und sich auszutauschen.

Titelfoto: Bildmontage: Heiko Rebsch/dpa

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