Spitzenkandidat Willingmann: Minijobs für Studierende sollen bleiben
Magdeburg - Minijobs sind für Studenten neben dem Studium teils überlebenswichtig. Sachsen-Anhalts SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann (63) spricht sich dafür aus, diese Minijobs auch künftig für Studierende beizubehalten.
Den Vorschlag der Alterssicherungskommission, Minijobs grundsätzlich in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu überführen, unterstützt er jedoch im Grundsatz.
Für Studierende müsse es eine Ausnahme geben, sagte Willingmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Während des Studiums sei es wichtig, dass vom Nebenverdienst möglichst viel netto übrig bleibe.
Andernfalls bestehe die Gefahr, dass notwendige Nebenjobs in Schwarzarbeit oder informelle Beschäftigung abwanderten.
Die Alterssicherungskommission empfiehlt, Minijobs künftig weitgehend in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen umzuwandeln.
Damit sollen mehr Menschen eigene Rentenansprüche aufbauen und die Zahl der Beitragszahler soll steigen. Ausnahmen sind nach den Vorschlägen unter anderem für Schülerinnen und Schüler vorgesehen.
Titelfoto: Matthias Bein/dpa
