1100 Start-ups: Hochschulen in Sachsen werden zu Gründer-Hotspots

Dresden - Mehr als 1100 Start-ups in nur zehn Jahren - Sachsens Hochschulen entwickeln sich immer mehr zu echten Gründer-Hotspots! Vor allem die Universitäten treiben den Boom: 837 Ausgründungen stammen allein von ihnen, weitere 297 von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (47, CDU) freut sich über die Entwicklung.
Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (47, CDU) freut sich über die Entwicklung.  © Steffen Füssel

Bemerkenswert: Der Großteil der Start-ups übersteht sogar die schwierigen ersten fünf Jahre. Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (47, CDU) sagt: "Wir wollen den Transfer von Forschung in die Wirtschaft und Unternehmensgründungen weiter intensivieren."

Auch bei Innovationen liegt der Freistaat vorn: 555 Patente wurden in den vergangenen Jahren angemeldet, viele davon von der TU Dresden.

Doch parallel zu den Erfolgszahlen gibt es politischen Streit ums Geld: Die Grünen im Landtag warnen vor Einschnitten bei Forschung und Hochschulen.

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Hintergrund ist, dass das Wissenschaftsministerium aktuell Teile bereits eingeplanter Mittel zurückhält - insgesamt geht es um rund fünf Millionen Euro.

Die TU Dresden zählt zu den absoluten Vorreitern, wenn es um Start-ups geht.
Die TU Dresden zählt zu den absoluten Vorreitern, wenn es um Start-ups geht.  © Robert Michael/dpa
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"Besonders prekär ist die Situation für die betroffenen Forschungseinrichtungen", sagt die Abgeordnete Claudia Maicher (47, Grüne). Einrichtungen müssten sparen, obwohl sie eigentlich mit dem Geld geplant hätten. "Damit setzt das Ministerium die Zukunft des Wissenschaftsstandortes aufs Spiel."

Titelfoto: Bildmontage: Robert Michael/dpa, Steffen Füssel

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