Bergwiesen treiben's jetzt bunt: Im Osterzgebirge sind viele seltene Pflanzen zu Hause

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Von Egbert Kamprath

Altenberg - Es ist eines der schönsten Naturschauspiele Sachsens: Unterhalb des Geisingbergs bei Altenberg stehen die Bergwiesen jetzt wieder in voller Blüte. Ende Mai und Anfang Juni verwandelt sich das Naturschutzgebiet in ein buntes Meer aus Gelb, Violett und sattem Grün - ein Paradies für Wanderer, Fotografen und Pflanzenfreunde.

Besonders beliebt und selten sind die gelben Trollblumen.
Besonders beliebt und selten sind die gelben Trollblumen.  © Egbert Kamprath

Jetzt ist die schönste Zeit für eine Wanderung rund um das Naturschutzgebiet mit intensiv duftendem Bärwurz, Wiesen-Knöterich oder gelb leuchtendem Hahnenfuß.

Die Geisingbergwiesen sind Botanikern seit jeher ein Begriff. Hier wachsen Pflanzen, die es sonst nur noch an wenigen Standorten gibt. So ist es nicht ungewöhnlich, dass man hier Leute aus ganz Deutschland trifft, die mit Kamera und Bestimmungsbuch unterwegs sind. Dank Handy ist es heutzutage sogar noch wesentlich komfortabler.

Besonders begehrt sind aktuell die seltenen Trollblumen. Die gelben Blüten stehen schon seit über 100 Jahren unter Schutz.

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Wer die Trollblumen noch sehen möchte, sollte sich allerdings beeilen - ihre Blütezeit neigt sich langsam dem Ende zu. Auch das violette Knabenkraut, eine der wenigen heimischen Orchideenarten, blüht jetzt wieder zwischen den Wiesen.

Das violette Knabenkraut, eine der wenigen heimischen Orchideenarten, blüht aktuell ebenfalls auf den Wiesen.
Das violette Knabenkraut, eine der wenigen heimischen Orchideenarten, blüht aktuell ebenfalls auf den Wiesen.  © imago/Hanke
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Besonders artenreich ist die Klengelwiese oberhalb der Alten Bärensteiner Straße.
Besonders artenreich ist die Klengelwiese oberhalb der Alten Bärensteiner Straße.  © Egbert Kamprath

Das Naturschutzgebiet rund um den Geisingberg umfasst insgesamt etwa 300 Hektar. In den vergangenen Jahren wurde dort mit großem Aufwand und Millioneninvestitionen daran gearbeitet, diese einzigartige Naturlandschaft zu erhalten.

Titelfoto: Montage: Egbert Kamprath, IMAGO/Hanke

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