Dachstuhl brennt lichterloh: 16 Menschen evakuiert, 100 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Oschatz - Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es bereits lichterloh: Am Neujahrstag kam es in Oschatz zu einem umfangreichen Dachstuhlbrand.

Zur Löschung des Großbrandes waren rund 100 Einsatzkräfte vonnöten.
Zur Löschung des Großbrandes waren rund 100 Einsatzkräfte vonnöten.  © EHL Media/Dietmar Thomas

Am Donnerstagabend gegen 18 Uhr wurde das Feuer von Augenzeugen gemeldet, beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand.

Wie die Polizei am Freitag ergänzte, brach das Feuer im Dachgeschoss eines Hauses in der Dresdener Straße aus und breitete sich später auf angrenzende Häuser aus.

Nach Angaben von Jörg Pringewald, Beigeordneter der Stadtverwaltung Oschatz, waren insgesamt 22 Feuerwehrfahrzeuge mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort.

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Unterstützt wurden sie vom Rettungsdienst sowie Kräften zur Betreuung der betroffenen Anwohner. Aus mehreren Hauseingängen mussten insgesamt 16 Menschen evakuiert werden.

Drei Personen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Nun konnte die Polizei Entwarnung geben. Sie bleiben unverletzt.

Drei der Evakuierten konnten privat untergebracht werden, die übrigen wurden über Nacht in einer städtischen Turnhalle betreut.

Während die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle brachte, kümmerte sich der Rettungsdienst um die betroffenen Anwohner.
Während die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle brachte, kümmerte sich der Rettungsdienst um die betroffenen Anwohner.  © EHL Media/Dietmar Thomas
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Starker Wind erschwerte Löschung des Großbrandes in Oschatz

Ab Freitag soll geprüft werden, welche Unterbringungsmöglichkeiten langfristig notwendig sind, abhängig vom Zustand des Gebäudes. Im Einsatz waren Feuerwehren aus Oschatz, Mügeln, Dahlen und Riesa.

Besondere Herausforderungen stellten laut Stadtverwaltung die bereits weit fortgeschrittene Brandentwicklung sowie starke Windböen dar. Zusätzlich erschwerte die Lage des Gebäudes die Wasserversorgung. Trotz dieser Umstände gelang es den Einsatzkräften, den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Ein Brandursachenermittler wird zum Einsatz kommen. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Erstmeldung vom 1. Januar, 22.07 Uhr. Aktualisiert am 2. Januar um 11.26 Uhr.

Titelfoto: EHL Media/Dietmar Thomas

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