Oschatz - Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es bereits lichterloh: Am Neujahrstag kam es in Oschatz zu einem umfangreichen Dachstuhlbrand.
Am Donnerstagabend gegen 18 Uhr wurde das Feuer von Augenzeugen gemeldet, beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand.
Nach Angaben von Jörg Pringewald, Beigeordneter der Stadtverwaltung Oschatz, waren insgesamt 22 Feuerwehrfahrzeuge mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort.
Unterstützt wurden sie vom Rettungsdienst sowie Kräften zur Betreuung der betroffenen Anwohner. Aus mehreren Hauseingängen mussten insgesamt 16 Menschen evakuiert werden.
Zwei Personen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.
Drei der Evakuierten konnten privat untergebracht werden, die übrigen wurden über Nacht in einer städtischen Turnhalle betreut.
Starker Wind erschwerte Löschung des Großbrandes in Oschatz
Ab Freitag soll geprüft werden, welche Unterbringungsmöglichkeiten langfristig notwendig sind, abhängig vom Zustand des Gebäudes. Im Einsatz waren Feuerwehren aus Oschatz, Mügeln, Dahlen und Riesa.
Besondere Herausforderungen stellten laut Stadtverwaltung die bereits weit fortgeschrittene Brandentwicklung sowie starke Windböen dar. Zusätzlich erschwerte die Lage des Gebäudes die Wasserversorgung. Trotz dieser Umstände gelang es den Einsatzkräften, den Brand unter Kontrolle zu bringen.