"Das fast perfekte Verbrechen": Neue spannende Kriminalfälle aus Sachsen

Sachsen - Im November 2016 wurde Enrico Petzold in Dresden mit dem Paul-Koettig-Preis ausgezeichnet – für herausragende kriminalistische Leistungen. Petzold hatte bei der Chemnitzer Mordkommission nach 30 Jahren den Mord an der 18-jährigen Heike Wunderlich aus Altensalz bei Plauen aufgeklärt. In ihrem brandneuen Buch "Das fast perfekte Verbrechen" (Bild&Heimat, 14,99 Euro) erzählt die Chemnitzer Autorin und langjährige Gerichtsreporterin Gabi Thieme (69) von der akribischen Ermittlungsarbeit.

"Das fast perfekte Verbrechen" ist auf 332 Seiten drei Tätern auf der Spur.
"Das fast perfekte Verbrechen" ist auf 332 Seiten drei Tätern auf der Spur.  © PR

2020 erschien Thiemes erstes Buch "Mord im Regionalexpress" – über das grausame Schicksal der 20-jährigen Röntgenassistentin Andrea Dittrich, die am 22. Dezember 1995 im Regionalexpress 4412 von Dresden nach Zwickau getötet wurde.

"Ich beschäftige mich immer mit authentischen Fällen in Sachsen", sagt Gabi Thieme.

"In meinem zweiten Buch sind es drei Fälle. Alle eint: Sie wurden erst nach Jahrzehnten aufgeklärt."

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Nach 30 Jahren wurde der Mörder von Heike Wunderlich gefasst – er hatte das junge Mädchen 1987 brutal vergewaltigt und erdrosselt. Ein Bankräuber wird nach 19 Fluchtjahren in Thailand geschnappt, eine Gattin 17 Jahre nach dem Tod ihres Mannes von der Tochter als Mörderin angezeigt.

Gerichtsreporterin und Autorin Gabi Thieme (69) beschäftigt sich in ihrem zweiten Buch mit Verbrechen, die jahrzehntelang ungelöst blieben.
Gerichtsreporterin und Autorin Gabi Thieme (69) beschäftigt sich in ihrem zweiten Buch mit Verbrechen, die jahrzehntelang ungelöst blieben.  © PR/Wolfgang Thieme
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Derzeit recherchiert Gabi Thieme bereits an ihrem dritten Buch

Kriminalist Enrico Petzold (53) mit der Akte der ermordeten Heike Wunderlich (†1987).
Kriminalist Enrico Petzold (53) mit der Akte der ermordeten Heike Wunderlich (†1987).  © Klaus Jedlicka

Die Autorin hat nicht "nur" Akten gewälzt und unzählige Stunden in Gerichtssälen verbracht.

"Ich habe mit Verwandten und Hinterbliebenen gesprochen. Ehe sie sich mir gegenüber als Journalistin geöffnet haben, hat es eine lange Zeit gebraucht, um Vertrauen aufzubauen. Ich habe oft jahrelang den Kontakt gehalten."

Das Buch zu schreiben, ging dann flott von der Hand.

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"Derzeit recherchiere ich schon für das dritte Buch. Eine sehr heikle Geschichte aus dem Jahr 1994, bei der es um ein Kind geht" – mehr verrät Gabi Thieme noch nicht.

So fand die Polizei im April 1987 das rote Simson-Moped der damals 18-jährigen Heike Wunderlich am Tatort neben der Leiche.
So fand die Polizei im April 1987 das rote Simson-Moped der damals 18-jährigen Heike Wunderlich am Tatort neben der Leiche.  © Polizeiarchiv

Mehr Infos zu ihrem Buch und einem anstehenden Lese-Termin findet Ihr unter: www.bild-und-heimat.de.

Titelfoto: Bildmontage: PR & Polizeiarchiv

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