Deftiger Preisanstieg bei Wasser in Sachsen

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Kamenz - Die Gebühren für Trink- und Abwasser in Sachsen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Teuer ist es aber nicht überall.

Beim Abwasser verlangten einige Verbände keine Grundgebühr. Die darüber hinaus günstigste Gebühr zahlten im vergangenen Jahr mit 2,22 Euro die Freiberger.
Beim Abwasser verlangten einige Verbände keine Grundgebühr. Die darüber hinaus günstigste Gebühr zahlten im vergangenen Jahr mit 2,22 Euro die Freiberger.  © Ralph Kunz

Ein Zwei-Personen-Musterhaushalt in Sachsen zahlte 2025 für Trinkwasser durchschnittlich 336,89 Euro und für Abwasser 365,96 Euro - deutlich mehr als noch 2022. Das geht aus Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor.

Demnach stiegen der durchschnittliche Kubikmeterpreis beim Trinkwasser um knapp 17 Prozent und die Grundgebühr um fast 28 Prozent.

Beim Abwasser registrierten die Statistiker ein Durchschnittsentgelt von 2,77 Euro je Kubikmeter und eine durchschnittliche Grundgebühr von 83,91 Euro - einen Anstieg um knapp 15 bzw. 25 Prozent.

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Zwischen den einzelnen Verbänden sind die Preise den Angaben zufolge sehr unterschiedlich. Beim Trinkwasser etwa lagen die Durchschnittsspannen zwischen 38,52 Euro und über 295 Euro (Grundgebühr).

Trinkwasser kostete in Pirna 3,17 Euro pro Kubikmeter. Teurer war es 2025 nirgendwo in Sachsen. (Symbolfoto)
Trinkwasser kostete in Pirna 3,17 Euro pro Kubikmeter. Teurer war es 2025 nirgendwo in Sachsen. (Symbolfoto)  © IMAGO/MIS
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Den teuersten Kubikmeterpreis zahlten mit 3,17 Euro die Pirnaer, die höchste Grundgebühr teilten sich mit 295,32 Euro insgesamt 14 Kommunen im Osterzgebirge, darunter Bad Gottleuba.

Als Ursache für die Unterschiede nannte das Landesamt die komplexen Tarifstrukturen in den einzelnen Verbänden.

Titelfoto: Bildmontage: Ralph Kunz, IMAGO/MiS

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