Dresden/Chemnitz - Der stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Sachsen, Ralf Hron, rechnet damit, dass das Verhältnis von angebotenen Ausbildungsplätzen und Ausbildungsplatzbewerbern im Freistaat über kurz oder lang kippt. Seit 2020 hatte es stets mehr Plätze als Bewerber gegeben.
Am Mittwoch hatte die Arbeitsagentur die Halbjahresbilanz zur Lage am Ausbildungsmarkt vorgestellt.
Der Freistaat reagiere mit gezielten Maßnahmen auf die steigende Zahl unvermittelter Ausbildungsplatzbewerber, machte Wirtschaftsminister Dirk Panter (51, SPD) klar.
Danach fließen rund elf Millionen Euro in die Modernisierung von Werkstätten und betrieblichen Lernorten.
Dazu komme die Unterstützung der Jugendberufsagenturen und der Arbeitsmarkt-Mentoren, die Schutzsuchende und andere zugewanderte Menschen bei der Suche nach einer Lehrstelle oder einem Arbeitsplatz begleiten.