"Die Kleine" von der Lößnitzbahn ist zurück!

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Radebeul - Seit Donnerstag ist die Schmalspurlokomotive I K Nr. 54, liebevoll "die Kleine" genannt, wieder zu Hause in Radebeul. Vergangenes Jahr waren Dampflok und Wagen bei einer Havarie schwer beschädigt, zehn Menschen zum Teil verletzt worden.

Die Lokomotive I K Nr. 54 ist wieder zu Hause angekommen.
Die Lokomotive I K Nr. 54 ist wieder zu Hause angekommen.  © Eric Münch

"Wir hatten Glück im Unglück. Die Verletzten sind längst wieder genesen und die Lokschäden waren reparierbar - weder Rahmen noch Kessel der Lok sind damals gerissen", so Andreas Winkler (64) von den Sächsischen Schmalspurbahnen.

Die Waggons wurden in einem Werk nahe Görlitz repariert und die Lok in Meiningen. "Die Kleine" wurde dazu in 4000 Einzelteile zerlegt, jedes von ihnen geprüft.

"Die Waggons kamen schon vor ein paar Tagen. Die Anlieferung der Lok per Tieflader verlief unproblematisch. Nun stehen im Februar Lastprobenfahrten an, damit wir den TÜV-Stempel erhalten", erklärt Winkler die nächsten Schritte.

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Die einzigartige Lok - ein Nachbau der ersten sächsischen Bimmelbahn-Lokomotive - wurde 2006 bis 2009 getreu historischen Bauplänen gefertigt und soll samt Zugwaggons voraussichtlich gegen Ostern wieder fahren: "Auf welcher Schmalspurbahn, steht noch nicht fest", so Winkler. Die Reparaturkosten belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro und sollen von der Versicherung übernommen werden.

Andreas Winkler (64) von der Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen kündigt Ostern 2024 als Fahrtbeginn an.
Andreas Winkler (64) von der Stiftung Sächsische Schmalspurbahnen kündigt Ostern 2024 als Fahrtbeginn an.  © Eric Münch
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Am Samstag kommender Woche (16.12.) zwischen 11 und 16 Uhr können Interessierte am Tag der offenen Tür einen Blick auf den einzigartigen Zug werfen. Infos unter www.stiftung-ssb.de.

Titelfoto: Eric Münch

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