Diese drei Radwege gehören zu den schönsten in Sachsen

Zwickau/Freiberg/Annaberg-Buchholz - In Sachsen gibt es unzählige Radrouten. Einige davon sind schöner als andere. Sachsen Tourismus listet die zehn schönsten Radwege im Freistaat auf. Davon sind auch drei in Südwestsachsen.

Ein Blick in das Musikinstrumentenmuseum in Markneukirchen.  © Bildmontage: dpa/Hendrik SchmidtE

Den Elberadweg kennt so ziemlich jeder. Auch der Oder-Neiße-Radweg ist bekannt. Aber kennt Ihr schon den Musikantenradweg? Wie der vermuten lässt, befindet sich die Route im vogtländischen Musikwinkel, wo schon seit 350 Jahren Instrumente gebaut werden.

Start und Ziel sind in Markneukirchen. Von da aus geht es auf 115 Kilometern unter anderem zum Harmonikamuseum Zwota, zur Skisprungschanze in Klingenthal und den Staatsbädern Bad Brambach und Bad Elster. Ganz ungeübt sollte man für den teils hügeligen Rundkurs nicht sein, die Schwierigkeit wird als mittel angegeben. Die beste Fahrzeit ist von März bis Oktober.

Wer es weniger musikalisch, dafür aber richtig sportlich mag, ist auf der Stoneman Miriquidi Road richtig. Auf der Route kann man die sächsisch-böhmische Mittelgebirgslandschaft auf asphaltierten Straßen erleben. Das bedeutet 290 Kilometer mit rund 4900 Höhenmetern. Mit dabei sind fordernde Anstiege und spektakuläre Talfahrten.

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Profis können die Tour mit 13 Checkpoints an einem Tag absolvieren. Wer es gemächlicher mag, kann den Rundkurs auf drei Tage aufteilen. Der Einstieg ist an jedem anliegenden Ort möglich, dazu gehören die Saigerhütte in Olbernhau, der Fichtelberg, der Schwartenberg und Bergstädte wie Annaberg-Buchholz. Man sollte aber bedenken, das die Route als sehr schwer angegeben wird.

Mit neun Erzgebirgsgipfeln gehört der "große Bruder", die Stoneman Miriquidi Road, dagegen zu den spektakulärsten Mountainbike-Strecken in Deutschland.

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Wer gern durch die Berge radelt, ist auf der Stoneman Miriquidi Road im Erzgebirge richtig. (Symbolbild)  © samotrebizan/123RF

Zwei Flüsse, 400 Kilometer Radweg

Der Mulderadweg in Zwickau (Archivbild)  © Peter Zschage

Zwei Flüsse, ein Erlebnis, das verspricht der Mulderadweg. Zwischen Freiberger und Zwickauer Mulde kann man Historie und Natur pur erleben. Es geht vorbei an Burgen, Mühlen und kleinen Städten.

Wer an der Zwickauer Mulde starten will, kann von Schöneck nach Sermuth fahren. An der Freiberger Mulde ist der Start in Tschechien in Moldava.

Wer die vereinigte Mulde erleben will, startet in Sermuth und radelt nach Dessau. Die Gesamtlänge des Mulderadwegs beträgt 400 Kilometer und geht teils hügelig, teils flach voran.

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Wer eine Tour außerhalb der Region plant, für den empfiehlt sich unter anderem die Obstland-Radroute zwischen Wurzen und Grimma oder auch der Froschradweg rund um Hoyerswerda.

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