Sachsen jetzt als Edel-Schuldner eingestuft

Dresden - Sachsen gilt aus Sicht von Finanzexperten weiterhin als besonders verlässlicher Schuldner. Die Ratingagentur Standard & Poor’s bestätigte für den Freistaat erneut die Bestnote "AAA".

Da blitzt der Euro - da Sachsen als "Edelschuldner" eingestuft wurde, kommt der Freistaat jetzt leichter an Kredite heran.  © 123RF/weyo

Damit kann sich das Land weiterhin zu vergleichsweise günstigen Konditionen Geld am Kapitalmarkt leihen. Den Ausblick bewerten die Analysten nun als "stabil", wie das sächsische Finanzministerium mitteilte.

Im vergangenen Jahr hatte Standard & Poor’s zwar ebenfalls die Höchstnote vergeben, den Ausblick aber noch negativ eingeschätzt.

Hintergrund waren strukturelle Defizite im Landeshaushalt.

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So war die sehr gute Bonität damals noch mit der Mahnung und Erwartung verbunden, die bestehenden strukturellen Haushaltsdefizite entschlossen anzugehen.

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In ihrem aktuellen Bericht würdigen die Analysten laut Ministerium insbesondere die Bemühungen der Regierung, Einsparungen vorzunehmen und das strukturelle Haushaltsdefizit im geplanten Doppelhaushalt 2027/2028 zu überwinden.

Sollte ein ausgeglichener Haushalt jedoch nicht gelingen, könnte die Bonitätsnote künftig herabgestuft werden.

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