Markkleeberg - Es geht voran auf der maroden agra-Brücke in Markkleeberg in der Nähe von Leipzig. Ab Freitag wird der Verkehr verlegt, damit demnächst der erste Brückenteil abgebrochen werden kann.
Innerhalb von wenigen Wochen wurde eine Konstruktion mit 408 Stützen errichtet, die die Last des östlichen Brückenzuges zusätzlich von unten tragen sollen. Das teilte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr am Montagnachmittag mit.
Die Standsicherheit der Brücke soll so gewährleistet werden.
"Dabei wurde die Brücke nach und nach auf die neuen Stützen gesetzt. Während des gesamten Prozesses wurden Bewegungen und Kräfte kontrolliert, um die Last gleichmäßig zu verteilen und Schäden am Bauwerk auszuschließen", erklärte Pressesprecherin Corinna Saring.
Während der Verkehr über den östlichen Brückenzug rollt, wird weiterhin alles genau kontrolliert.
Die Planung zum ersten Brückenabbruch laufen
Der Verkehr wird dann mit je einer Fahrspur pro Richtung auf diesem Brückenzug rollen. Die dafür notwendigen Markierungsarbeiten auf der Brücke sind abgeschlossen. Weitere in den Kreuzungsbereichen am Goethe-Steig und an der Seenallee sollen bei geeignetem Wetter folgen, so das Landesamt.
Ab Freitag wird der westliche Brückenzug bis auf Weiteres für den Verkehr gesperrt. Man möchte diesen Brückenteil zuerst abbrechen und neu bauen. Aktuell laufen dazu die weiteren Planungen.
Die wichtige Verkehrsverbindung zwischen Leipzig und Markkleeberg soll befahrbar bleiben. Fahrzeuge, die ein Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen haben, dürfen die Brücke aber weiterhin nicht befahren.