Das sind die besten Kletterfelsen im Erzgebirge
Annaberg-Buchholz - Das Erzgebirge ist ein Paradies für Kletterer. Es gibt zahlreiche Felsen, von denen einige für Anfänger, andere eher für Profis geeignet sind. Das Regionalmanagement Erzgebirge hat dafür einen Klettertest gemacht.
Auf der Internetseite der Regionalmarke "Erzgebirge Gedacht. Gemacht." wird über die Kletterorte berichtet. Dabei sind bekannte Felsen wie die Greifensteine, das Kletterparadies bei Ehrenfriedersdorf und Geyer.
Die Granitformationen bieten laut der Experten seit über 100 Jahren Anfängern und erfahrenen Kletterern eine Vielzahl an Routen. Neben den sieben Kletterfelsen gibt es für alle Nicht-Kletterer auch einen Aussichtspunkt, der traditionell über Stufen erreichbar ist, und das traditionsreiche Freilichttheater, die Naturbühne Greifensteine.
Nicht minder bekannt sind die Klettermöglichkeiten an den Felsen unterhalb von Schloss Wolkenstein. Dort sind zwei Klettersteige.
Der Wolfspfad ist dabei als leichte Querung verzeichnet, während der steile Hag zum Schloss hinaufführt. Der Hag endet dabei an der Schlossmauer und bietet einen Ausblick auf das Zschopautal und den Wolkensteiner Bahnhof.
Je nach Route und Erfahrung ist das Gebiet auch für Familien geeignet.
Schwarzwassertal für erfahrene Kletterer
Erfahrene Kletterer, die mit mobilen Sicherungen umgehen können, sind im Schwarzwassertal im Katzensteinklettergebiet richtig. Dort sind allerdings nur ausgewählte Felsen freigegeben, da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt.
Zu den Kletterfelsen gehören laut "Erzgebirge. Gedacht. Gemacht" der Nonnenfelsen, die Silberwand, die Teufelsmauer, die Katzensteinnadel, die Wildschütznadel und die Goldkrone. Die Routen reichen dabei von klassisch bis anspruchsvoll mit Schwierigkeitsgrad 7 bis 8. Geklettert wird auf festem Gneis, der meist eine gute Struktur und Griffigkeit hat.
Auch in Erlabrunn werden Kletterfelsen von den Experten empfohlen.
Titelfoto: Uwe Meinhold, serhiinikolaienko/123RF
