Verdammter Blutkrebs! Vater aus Sachsen hofft auf Stammzellspender
Annaberg-Buchholz - Seit Jahren wird das Knochenmark von Thomas Nestler (40) aus Sachsen angegriffen. Der Ehemann und Papa von vier Kindern leidet an Blutkrebs. Die Lösung könnte eine Stammzellentherapie sein. Doch dafür braucht es einen Spender. Dabei helfen soll eine Registrierungsaktion Anfang Juli.
Bereits seit 2017 leidet Thomas aus dem erzgebirgischen Sehmatal unter der Krankheit. "Am Anfang hatte ich noch keine Beeinträchtigungen, da konnte ich meinen Alltag noch ganz normal bestreiten", erzählt er.
Doch seit rund drei Jahren baut der Körper des Konstrukteurs ab. "Die Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit ist eingeschränkt." In der Praxis ist er schnell außer Atem, weil die Blutwerte niedrig sind.
Laut der Organisation DKMS, die sich für die Bekämpfung von Blutkrebs einsetzt, leidet Thomas unter primärer Myelofibrose - "eine seltene Form von Blutkrebs, bei der das Knochenmark vernarbt", so DKMS.
Die Krankheit beeinträchtigt ihn so sehr, dass er seit April nicht mehr arbeiten kann. Was Thomas Hoffnung gibt in dieser schweren Zeit: "einerseits meine Familie, für die ich da sein möchte, und mein Glaube, der mich ein Stück weit trägt".
Stammzellspender gesucht
DKMS hat für Thomas eine Registrierungsaktion für potenzielle Stammzellenspender ins Leben gerufen. Sie findet am 2. Juli von 15 bis 18 Uhr im Gebäude der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge (Straße der Freundschaft 11) in Annaberg-Buchholz statt.
Wer an dem Tag keine Zeit hat, kann sich unter www.dkms.de/papa-thomas das Registrierungsset nach Hause schicken lassen.
Titelfoto: privat
