Feuer in sächsischem Chemie-Betrieb: mehrere Mitarbeiter im Krankenhaus
Von Malte Kurtz, Marko Förster
Stolpen - Infolge eines Arbeitsunfalls in einem sächsischen Chemie-Betrieb mussten mehrere Mitarbeiter ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Gegen 10 Uhr war wegen einer Verpuffung in dem Betrieb "Unitec Helmsdorf" ein Brand ausgebrochen.
Polizei und Feuerwehr wurden daraufhin wegen eines brennenden Fasses in der Produktionshalle an der Fabrikstraße im Stolpener Ortsteil Helmsdorf (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) alarmiert, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden gegenüber TAG24 erklärte.
Nach Angaben des Unternehmens, das unter anderem Klebstoffe herstellt, hatten mehrere Mitarbeiter umgehend damit begonnen, die Flammen zu löschen.
Während es ihnen gelang, das Feuer bereits vor Eintreffen der Feuerwehr zu löschen, mussten drei von ihnen anschließend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Sie alle sind inzwischen jedoch wieder raus, erklärte ein Unitec-Sprecher.
Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Löscharbeiten an die Landesdirektion Sachsen übergeben. Diese konnte am Dienstagnachmittag noch keine näheren Details zum Arbeitsunfall bekanntgeben.
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Unbestätigten Erstinformationen zufolge kam es während des Abfüllens eines Lösungsmittels zu einer Entzündung von Dämpfen, die sich in der Luft gebildet hatten. In der Folge entstand eine Stichflamme sowie eine Verpuffung innerhalb der Produktionshalle.
Titelfoto: Bildmontage: Marko Förster
