Ganztags-Betreuung für Grundschüler kommt in Sachsen bis 2029

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Dresden - Ab August 2026 haben alle Erstklässler einen Anspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung.

Kultusminister Christian Piwarz (48, CDU) will die Ganztagsbetreuung für alle Grundschüler bis 2030 umsetzen.
Kultusminister Christian Piwarz (48, CDU) will die Ganztagsbetreuung für alle Grundschüler bis 2030 umsetzen.  © dpa/Sebastian Kahnert

Ab dem Schuljahr 2029/2030 besitzen dann alle Grundschüler diesen Rechtsanspruch. "Sachsen hat genügend Plätze und Fachkräfte, um den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter bis 2030 umzusetzen", erklärt dazu Kultusminister Christian Piwarz (48, CDU).

Grundsätzlich kooperieren in Sachsen dabei Kindertageseinrichtungen (Hort) und Schulen (Betreuungsquote der Hortkinder: 87 Prozent). Nach Einschätzung des Ministeriums erhöht sich der Personalbedarf im Hortbereich bis 2026 um etwa 200 Vollzeitstellen.

Das Ministerium verweist in diesem Zusammenhang auf erfolgreiche Ausbildungs- und Qualitätsoffensiven bei den Erziehern.

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Personal, das wegen der aktuell sinkenden Geburtenzahlen frei wird, soll zudem in den Einrichtungen gehalten werden.

Sachsen will mit seinen Betreuungsangeboten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Jede Familie erhält auf Wunsch einen Platz in der Kinderkrippe, im Kindergarten oder Hort.
Sachsen will mit seinen Betreuungsangeboten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Jede Familie erhält auf Wunsch einen Platz in der Kinderkrippe, im Kindergarten oder Hort.  © imago/Westend61
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"Wenn wir die Qualität der Bildung weiter stärken wollen, sollten wir an dem Personaltableau in den Kindertageseinrichtungen festhalten und den Rückgang der Kinderzahlen als demografische Rendite nutzen", so Piwarz.

Titelfoto: Bildmontage: imago/Westend61, dpa/Sebastian Kahnert

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