Welterbe zum Vernaschen: Rochlitzer Kult-Gestein gibt's jetzt als Schokolade
Rochlitz - Sieht aus wie Porphyr, schmeckt aber viiiel besser: die Schokolade passend zum Rochlitzer Welterbe-Gestein. Angst um seine Zähne muss niemand haben. Die "Steinsplitter" auf der Oberfläche entpuppen sich als rötlich eingefärbte Kakaostückchen. Die regionale Kreation kommt aus der Schokoladenmanufaktur Choco del Sol.
"Die Tourist-Information 'Rochlitzer Muldental' hat sich Porphyr als Souvenir zum Vernaschen gewünscht", sagt Manufakturchef Patrick Walter (57).
"Herausgekommen ist eine Milchschokolade mit 55 Prozent Kakaoanteil, feinen Salzkristallen und Kakaonibs, die so lecker ist, dass ich überlege, sie auch ins reguläre Sortiment aufzunehmen."
Für die Welterbe-Schoki verarbeitet die auf der Rochsburg ansässige Manufaktur feinsten Kakao aus Belize. "Ich reise immer Anfang des Jahres direkt ins Anbaugebiet und kaufe die Bohnen bei den Bauern. Danach werden sie per Segelboot nach Europa transportiert", so Walter.
Mit der gleichen Sorgfalt geht's in der Manufaktur weiter: "Die Bohnen werden von Hand verlesen und geröstet, danach gemahlen, gewalzt und conchiert. Bis eine Tafel gegossen und verpackt ist, vergehen fünf Tage."
Erhältlich ist die Porphyr-Schokolade in der Tourist-Information "Rochlitzer Muldental", Burgstraße 6, in Rochlitz sowie direkt auf dem Rochlitzer Berg im Geoportal Porphyrhaus. Eine 60-Gramm-Tafel kostet 8,50 Euro.
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Die Schokoladenmanufaktur auf der Rochsburg hat am Wochenende und an Feiertagen von 12 bis 17 Uhr geöffnet und bietet auch Verkostungen und Führungen an.
Titelfoto: IMAGO/Hanke, Sven Gleisberg
